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	<title>Website der Weinbruderschaft zu Köln</title>
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	<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 19:00:08 +0000</pubDate>
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		<title>11. April 2013 Technikprobe „Hefe ist nicht gleich Hefe“</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 19:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Probenberichte 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastmoderator: Achim Rosch, Projektleiter am Steillagenzentrum des Dienstleistungszentrums L&#228;ndlicher Raum Mosel (DLR Mosel)
Weil die Technik-Probe, wie wir sie nennen, nie so ganz in unser normales Jahresprogramm passt, das wir schwerpunktm&#228;&#223;ig mit Weinen aus bestimmten Anbaugebieten oder Weinen von bestimmten Rebsorten abdecken, wird  gerade deshalb diese Probe immer mit viel Spannung erwartet.
Die Verkostung von „normalen&#8221; Weinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">Gastmoderator: Achim Rosch, Projektleiter am Steillagenzentrum des Dienstleistungszentrums L&#228;ndlicher Raum Mosel (DLR Mosel)</p>
<p>Weil die Technik-Probe, wie wir sie nennen, nie so ganz in unser normales Jahresprogramm passt, das wir schwerpunktm&#228;&#223;ig mit Weinen aus bestimmten Anbaugebieten oder Weinen von bestimmten Rebsorten abdecken, wird  gerade deshalb diese Probe immer mit viel Spannung erwartet.</p>
<p>Die Verkostung von „normalen&#8221; Weinen aus dem Sortiment eines oder mehrerer Winzer steht dann bei diesen Technikproben nicht so im Vordergrund wie sonst &#252;blich. Diesmal ging es um den Herstellungsprozess des Weines selbst. Von den vielen „Stellschrauben&#8221;, an denen man die Weinqualit&#228;t und den Weinstil beeinflussen kann, hatten wir uns den G&#228;rprozess ausgesucht und in Herrn Achim Rosch hierf&#252;r den richtigen Mann gefunden, der uns hier&#252;ber mit vielen Informationen versorgen sollte. Schlie&#223;lich kommt er aus dem sog. Steillagenzentrum des DLR Mosel, in dem die weinbaulichen Kompetenzen f&#252;r dieses gesamte Anbaugebiet -zzgl. Ahr- an einer Stelle zusammengefasst sind. Nun gut, man unterst&#252;tzt auch schon mal Winzer oder Verb&#228;nde jenseits der Grenzen des eigenen Anbaugebietes. Schlie&#223;lich geht es um ein weites Aufgabengebiet: von der schulischen Ausbildung zum Winzerberuf &#252;ber die weinbauliche und kellertechnische Beratung von Winzern bis hin zu spezifischen Forschungsprojekten zum Steillagenweinbau im Ganzen. Nicht zu vergessen die touristische Vermarktung des Steillagenweinbaus, eine Idee, die vielen bodenst&#228;ndigen Winzern dieser Region sicher noch schmackhaft gemacht werden mu&#223;.</p>
<p>Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass mit der Er&#246;ffnung dieses Steillagenzentrums (03.12.2010) gleichzeitig auch die Gr&#252;ndung eines neuen „Staatsweingutes Mosel&#8221; als Lehr- und Versuchsweingut mit derzeit 8 ha Rebfl&#228;che einherging. Und so war es umso interessanter f&#252;r uns, dass Herr Rosch uns bei aller Theorie &#252;ber Saccharomyceten und Nicht-Saccharomyceten, &#252;ber Essigs&#228;ureethylester und B&#246;ckserverbindungen schlie&#223;lich auch noch durch die Verkostung von 8 Weinen aus seinem „Hexenkeller&#8221; eindringlich demonstrieren konnte, wie unterschiedliche Hefen bei gezieltem Einsatz f&#252;r den G&#228;rprozess am Ende sehr unterschiedliche Weine aus <span style="text-decoration: underline;">ein und demselben Most</span> hervorbringen.</p>
<p>Sicherlich konnten wir bisher schon mit Begriffen wie „Spontang&#228;rung&#8221; und „Verg&#228;rung mit Reinzuchthefen&#8221; etwas anfangen. Diese beiden Verfahren, die bei Winzern immer mal wieder zu einer Art Religion hochstilisiert werden, waren uns schon gel&#228;ufig. Aber wer bisher davon ausgegangen war, dass es sich dabei um die unvereinbaren Antipoden zweier Verfahrenstechniken handelt, der wurde jetzt eines Besseren belehrt und uns wurden eben nicht nur Schwarz und Wei&#223; vor Augen ( und Ohren ) gef&#252;hrt sondern auch eine Menge Grau in vielen Schattierungen.</p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt lassen m&#246;chten wir in diesem Zusammenhang die beiden <em>Zugabeweine</em> des Saatsweingutes im feinherben und milden Geschmacksbereich, mit denen wir unsere Geschmackspapillen anschlie&#223;end wieder justieren konnten.</p>
<p>Vorab w&#228;hrend des theoretischen Teils des Vortrags hatten wir uns noch 4 Moselweine geg&#246;nnt, mit denen wir unsere Aufnahmef&#228;higkeit bez&#252;glich der mikrobiologischen und verfahrenstechnischen Informationen steigern wollten, was wohl auch im Gro&#223;en und Ganzen gut gelungen ist&#8230;.hoffentlich !?  Aber wie schon oben erw&#228;hnt: diese Weine standen nicht im Mittelpunkt unseres Interesses. Sie waren Programmbeigabe.</p>
<p>Der Chronist bittet an dieser Stelle um Nachsicht, wenn er erst gar nicht versucht, den komplexen Vortrag von Herrn Rosch und die Ansprache der 8 Versuchsweine an dieser Stelle noch einmal zusammen zu fassen. Es w&#228;re ein untauglicher Versuch durch einen Laien.</p>
<p>Da kommt es wie gerufen, dass das Steillagenzentrum im Rahmen seiner allgemein zug&#228;nglichen Ver&#246;ffentlichungen u.a. diesen Vortrag von Herrn Rosch in der letzten Ausgabe des Steillagenreports (Nr.:05/2012 / Stand 21.03.2013) mit aufgenommen hat und so die M&#246;glichkeit f&#252;r jeden Interessierten besteht, dieses Thema noch einmal nachzulesen und zu vertiefen.</p>
<p>Alle Informationen Zum Steillagenzentrum selbst und zum Projekt von Herrn Rosch &#252;ber den Einsatz von Hefen f&#252;r das G&#228;rverfahren findet man auf der Website des DLR Mosel unter der Webadresse  <a href="http://www.dlr-mosel.rlp.de/">www.dlr-mosel.rlp.de/</a> , wo auch auf der zweiten Seite unter „Aktuelles&#8221; der Steillagenreport 05/12 als Download ge&#246;ffnet werden kann. Dort ist dann auch der Projektbericht von Herrn Rosch unter der &#220;berschrift:</p>
<p align="center"><strong>Eine Frage des Weinstils!</strong></p>
<p align="center"><strong>Spontang&#228;rung, Reinzuchthefeg&#228;rung oder die neue </strong></p>
<p align="center"><strong>„imitierte Spontanverg&#228;rung&#8221;?</strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p>auf Seite 37 zu finden.</p>
<p>Der ein oder andere unter uns wird dort sicher auch noch auf andere interessante Projektberichte sto&#223;en (z.B.: Sorbins&#228;ure im Wein; wieviel Bentonit braucht ein Wein; neue Weg der Filtration; etc), so dass allein die Suche nach dem Beitrag von Herrn Rosch neugierig macht auf weitere Neuheiten aus der Forschungsabteilung des Steillagenzentrums.</p>
<p>Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Herrn Rosch f&#252;r sein Kommen, insbesondere, dass er seinen Besuch trotz der engen terminlichen Verh&#228;ltnisse am Steillagenzentrum wahr gemacht hat.</p>
<p>M&#246;glicherweise k&#246;nnen wir uns zu einem anderen Thema, mit dem wir dann eine weitere Technikprobe abdecken k&#246;nnten, wiedersehen.</p>
<p>Verfasser: Wolfgang Klug</p>
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		<title>14.03.2013 Weinprobe mit dem Weingut von Winning</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 18:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Probenberichte 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Probenbericht wird noch erstellt
Probenergebnis Weingut von Winning am 14.03.2013 (pdf)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Probenbericht wird noch erstellt</p>
<p><a href="http://www.weinbruderschaft-koeln.de/wbsblog/wp-content/uploads/2013/04/probenergebnis-weingut-von-winning_2013_03.pdf">Probenergebnis Weingut von Winning am 14.03.2013 (pdf)</a></p>
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		<title>24.01.2013  Weinprobe Weingut Dr. Heger, Weinhaus Heger und Weingut Fischer</title>
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		<comments>http://www.weinbruderschaft-koeln.de/?p=1854#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 15:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Probenberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Probenberichte 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[„Das f&#228;ngt ja gut an!&#8221; W&#228;hrend dieser Seufzer normalerweise genau das Gegenteil verhei&#223;t, so galt es f&#252;r diesen Abend wortw&#246;rtlich. Vor genau drei Jahren stellte uns an dieser Stelle Joachim Heger den Silvaner aus Baden vor, &#252;berraschte und begeisterte damit. Jetzt folgte die Fortsetzung.
Ja , es f&#228;ngt gut an, wenn Markus Mleineck, Kellermeister des Weinguts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das f&#228;ngt ja gut an!&#8221; W&#228;hrend dieser Seufzer normalerweise genau das Gegenteil verhei&#223;t, so galt es f&#252;r diesen Abend wortw&#246;rtlich. Vor genau drei Jahren stellte uns an dieser Stelle Joachim Heger den Silvaner aus Baden vor, &#252;berraschte und begeisterte damit. Jetzt folgte die Fortsetzung.</p>
<p>Ja , es f&#228;ngt gut an, wenn Markus Mleineck, Kellermeister des Weinguts Dr. Heger</p>
<p>die Weine der Weing&#252;ter Dr. Heger, Fischer und des Weinhauses Heger vorstellt. Mit zw&#246;lf Weinen und einem &#220;berraschungssekts beginnt unser Weinjahr 2013.</p>
<p>Die Probe begann au&#223;erplanm&#228;&#223;ig mit einem Sekt aus dem Hause Heger: Credo, ein Blanc de Blanc, bei Helmut Solter in R&#252;desheim versektet. Burgundergrundweine und 19 Monate Hefelager ergeben einen eleganten, feinperligen Sekt, der gut gef&#228;llt. Danke, Anette!</p>
<p>Die offizielle Probe f&#228;ngt dort an, wo Joachim Hegers letzte Probe aufh&#246;rte, beim Silvaner.<br />
Wein Nr. 1 ist eine „2011er Ihringer Winklerberg Silvaner*** Sp&#228;tlese trocken&#8221; vom Weingut Dr. Heger.<br />
Der Wein wurde im Edelstahl vergoren und reifte 4-6 Wochen im gro&#223;en Eichenholzfass nach.<br />
In der Nase pr&#228;sentiert sich der Wein sehr duftig mit floralen Noten. Ein Wein mit einer sch&#246;nen Struktur, feiner S&#228;ure und dem Potential eines Gro&#223;en Gew&#228;chses.</p>
<p>Als Wein Nr. 2 folgt ein „2011er Fischer Wei&#223;burgunder &amp; Chardonnay&#8221; trocken.<br />
Ein harmonischer Wein mit einer gewissen Dichte und einer sch&#246;ner S&#228;ure aber auch einem kurzen Abgang. Das Cuvee  wirkt frisch und verf&#252;hrerisch leicht. Ein sch&#246;ner Wein, nicht zum Diskutieren sondern zum Genie&#223;en an warmen Tagen.</p>
<p>Wein Nr. 3 ist ein „2011er Fischer Sauvignon Blanc trocken&#8221; mit einer sch&#246;nen Sauvignon blanc typischen Nase, kr&#228;ftig, delikate S&#228;ure und Aromen von Stachelbeere und Holunder und sch&#246;nem Schmelz. Der Wein machte Spa&#223;.</p>
<p>Mit dem Wein Nr. 4, dem „2011er Ihringer Winklerberg Wei&#223;burgunder  Sp&#228;tlese trocken<br />
Weingut Dr. Heger&#8221; stellte sich ein weiterer gro&#223;er Wein vor. Vergoren im gro&#223;en Eichenfass zeigt der Wein eine klare und typische Wei&#223;burgundernase mit Ankl&#228;ngen von Birne, F&#252;lle aber keine Breite und mit einem langen Abgang.</p>
<p>Damit konnte der „2011er Ihringer Winklerberg Grauburgunder  Sp&#228;tlese trocken<br />
Weingut Dr. Heger&#8221; nicht mithalten. Der Wein zeigt sich noch sehr verhalten und in der Nase verschlossen. Insgesamt wirkt der Wein zwar harmonisch aber nicht so spannend wie sein Vorg&#228;nger.</p>
<p>Das kann man von dem folgenden „2011er Fischer Sauvignon Blanc trocken Barrique&#8221; nicht sagen.<br />
Stachelbeere und Cassis in der Nase, perfekte S&#228;ure, Vanille vom Barrique und ein wunderbarer Schmelz. Ich sage „herrlich&#8221; und bekenne mich bei diesem Wein zum Barrique. Ich will aber nicht verschweigen, dass man den Wein auch anderes bewerten kann. Kein Wein wurde an diesem Abend so kontrovers beurteilt. Barrique und Wei&#223;wein polarisiert immer wieder.</p>
<p>Weiter geht es mit dem „2011er Vitus Grauburgunder trocken Barriqueausbau&#8221; vom Weinhaus Heger, der zu 100 % im Barrique ausgebaut wurde, 30% in Erstbelegung, die restlichen Partien in Zweit- und Drittbelegung.<br />
Der Wein zeigt eine kr&#228;ftige goldgelbe Farbe. Im Mund f&#252;llig und cremig mit einem sch&#246;nen, langen Abgang. Das Holz ist weniger dominant als beim vorherigen Sauvignon blanc.</p>
<p>Als letzter trockener Wei&#223;wein folgt der „2011er Achkarrer  Schlo&#223;berg Wei&#223;burgunder*** GG trocken -Barriqueausbau&#8221; vom Weingut Dr. Heger.<br />
Bei diesem Wein passt alles. Die dichte Nase, Frucht gepaart mit Vanille, sehr rund, sehr f&#252;llig ohne jedoch schwerf&#228;llig zu sein.</p>
<p>Der Wechsel zu den Rotweinen wird mit dem „2010er Nimburg Bottinger Steingrube Sp&#228;tburgunder Rotwein trocken - Holzfass&#8221; vom Weingut Fischer gemacht.<br />
Es zeigt sich ein duftiger, an Veilchen erinnernder, fruchtbetonter und klarer Sp&#228;tburgunder.</p>
<p>Mit dem „2009er Ihringer Winklerberg MIMUS Sp&#228;tburgunder Rotwein trocken - Barrique&#8221; vom Weingut Dr. Heger probieren wir einen tiefgr&#252;ndigen Sp&#228;tburgunder mit einem harmonischen Frucht- S&#228;ure-Spiel, welches von gut eingebunden Tanninen unterst&#252;tzt wird. Der Wein zeigt Reife und F&#252;lle und verabschiedet sich mit einem langen Abgang.</p>
<p>&#220;bertroffen wird dieser Wein jedoch vom „2007er Ihringer Winklerberg Sp&#228;tburgunder*** Rotwein GG trocken - Barrique&#8221; vom Weingut Dr. Heger.<br />
Alles was den „Mimus&#8221; auszeichnet, findet sich hier in gesteigerter Vollendung wieder. Zwei zus&#228;tzliche Jahre auf der Flasche harmonisieren seine Aromen (Pflaume) und geben ihm Reife. Kompliment!<br />
Eigentlich h&#228;tte damit die Probe beschlossen werden k&#246;nnen. Dem ist aber nicht so.</p>
<p>Was folgt, ist eine „2011er Ihringer Winklerberg Muskateller Sp&#228;tlese  mild&#8221; vom Weingut Dr. Heger.<br />
40 Gramm Restzucker, 6,8 S&#228;ure, eine wunderbare florale Nase, filigran, fein und voller Leben, keine Spur von Beh&#228;bigkeit oder Schwere, ein tolles Gew&#228;chs und wunderbarer Abschluss der Probe.</p>
<p>Aber es waren nicht nur die Weine, die den Abend gelingen lie&#223;en. Mindestens den gleichen Anteil hatte Markus Mleineck. Ein jeder f&#252;hlte sich mit seinen Fragen und auch kritischen Bemerkungen von ihm in seiner sympathischen Art Ernst genommen. Es war einer dieser Wohlf&#252;hlabende, an denen einfach alles passte. Daf&#252;r k&#246;nnen wir nur von ganzem Herzen „Danke&#8221; sagen, oder vielleicht eher: Bis zum n&#228;chsten Mal!</p>
<p>Verfasser: J&#246;rg Kleimeier</p>
<p><a href="http://www.weinbruderschaft-koeln.de/wbsblog/wp-content/uploads/2013/03/probenergebnis-weingut-heger_24_01_2013.pdf">Probenergebnis Weingut Dr.Heger vom 24.01.2013</a> (pdf)</p>
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		<title>13.12.2012 Bordeaux - ein Querschnitt &#252;ber Raum und Zeit</title>
		<link>http://www.weinbruderschaft-koeln.de/?p=1826</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 13:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Probenberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Probenberichte 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Weinbruderschaft besteht schon seit 30 Jahren und deshalb sollte nicht nur die Jubil&#228;umsfeier sondern auch die letzte Weinprobe des Jahres etwas Besonderes bieten. Und welches Thema daf&#252;r ? Da bot sich eigentlich nur eine Bordeaux-Verkostung mit gereifteren Weinen an!  Schon lange haben wir damit lieb&#228;ugelt, nur am erwarteten Kostenrahmen ist das immer wieder gescheitert.
Bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Weinbruderschaft besteht schon seit 30 Jahren und deshalb sollte nicht nur die Jubil&#228;umsfeier sondern auch die letzte Weinprobe des Jahres etwas Besonderes bieten. Und welches Thema daf&#252;r ? Da bot sich eigentlich nur eine Bordeaux-Verkostung mit gereifteren Weinen an!  Schon lange haben wir damit lieb&#228;ugelt, nur am erwarteten Kostenrahmen ist das immer wieder gescheitert.</p>
<p>Bereits vor zwei Jahren hatten wir mit der Planung begonnen und den Schatzmeister dann &#252;berredet, f&#252;r diese Probe tiefer in das S&#228;ckel zu greifen.</p>
<p>Einen kompetenten Referenten hatten wir mit  Bernd K&#246;gler gefunden, der auch bereit war, die Veranstaltung mit gereiften Weinen aus seinem Keller zu best&#252;cken.</p>
<p>Endlich kam der lang erwartete Tag und alle Weinbr&#252;der und Weinschwestern, die sich Zeit nehmen konnten, erschienen zu dieser Jubil&#228;umsprobe.</p>
<p>Zu Beginn der Verkostung starteten wir mit zwei jungen, wei&#223;en Bordeaux.</p>
<p>Der <strong>2010&#8242;er Despange Rauzan</strong> aus dem Entre-deux-Mers machte den Anfang. Er war wie erwartet ein gradliniger, klarer, fruchtig-frischer Sauvignon blanc gepr&#228;gter Wei&#223;wein, der durch den Semillonanteil etwas cremiger und f&#252;lliger als ein reinsortiger Sauvignon blanc schmeckte. Auch der Preis war der Qualit&#228;t angemessen und bei weitem nicht so teuer, wie das von vielen Bordeaux behauptet wird.</p>
<p>Der zweite Wei&#223;wein, der <strong>2009&#8242;er Clos Floridene</strong> aus Pessac Leognan, war ein Jahr &#228;lter. Durch seinen sehr viel h&#246;heren Semillon-Anteil wirkte er deutlich cremiger und weicher als der Vorg&#228;nger. 6 Monate Ausbau im Barrique, von denen ca. 25% neu waren, gaben ihm deutliche Holzt&#246;ne mit. Ein Teil der Verkoster verzieh ihm das allerdings nicht - trotz der viel dichteren Struktur.</p>
<p>Dann ging es zu den roten Bordeaux.</p>
<p>Der <strong>2007&#8242;er Pey La Tour</strong>, ein „Bordeaux Superieur&#8221; aus einem qualitativ kleineren Jahr zeigte sich als ordentlicher, typischer, aber einfacherer Bordeaux, mit einem Hauch Schokolade, aber auch mehr stumpfen, gr&#252;nen Tanninen. Insgesamt ein einfacherer, etwas gef&#228;lliger gemachter Wein.</p>
<p>Wir wechselten auf die andere Seite der Garonne zum <strong>2007&#8242;er Barrail de Blanc</strong>, der als  St.Emilion Grand Cru eingestuft ist. Seiner Herkunft entsprechend trat er mit dichterer Frucht und deutlich festerem, aber auch reifem Tannin auf. Der Ausbau erfolgte zu 50% im Barrique, der Neuholz-Anteil betrug etwa 33% .</p>
<p>Es ging zur&#252;ck zur linken Seite und wir verkosteten den <strong>2009&#8242;er Chateau Lanessan</strong>, einen Cru Bourgeois Superieur aus dem Haut Medoc . Er stammte im Gegensatz zu seinen beiden Vorg&#228;ngern aus einem sehr guten Jahr und pr&#228;sentierte sich daher mit dichterer Struktur, war aufgrund seiner Jugend aber auch noch recht kantig und eckig.</p>
<p>Der n&#228;chste Wein, der <strong>2008&#8242;er Chateau La Garde</strong> aus Pessac Leognan, kam von der gleichen Seite, war aber weiter Garonne-aufw&#228;rts gewachsen. Das Jahr 2008 war insgesamt gut, aber k&#252;hler als z.B. 2009  und so zeigt sich dieser Wein noch etwas kantiger in der Frucht und h&#228;rter im Tannin als sein Vorg&#228;nger. Er wurde 14 Monate in Barriques ausgebaut, von denen ca. 55% neu waren..</p>
<p>Nach unserem Einstieg mit den „Jungweinen&#8221; kamen wir zu den gereifteren, etwa 15 Jahre alten Weinen.</p>
<p>Der <strong>1998&#8242;er Moulin Haut Laroque</strong> aus dem Fronsac  zeigte entsprechend schon zarte Reife, allerdings kam er dann doch etwas rustikal und weniger komplex daher.</p>
<p>Der <strong>1998 La Croix du Gay</strong> aus der recht kleinen, sehr ber&#252;hmten Appellation Pomerol war vielschichtiger, mit deutlicher Reife und recht festem Tannin. Der Ausbau fand vollst&#228;ndig im Barrique statt, der Neuholzanteil lag bei 80%. Dieser Wein fand deutlich mehr Freunde als sein Vorg&#228;nger, obwohl er im Ausbau viel mehr Holz gesehen hatte, nur das war inzwischen sehr gut integriert. So sollte ein guter Pomerol-Wein nach 15 Jahren Reife sein!</p>
<p>Wir wechselten wieder die Fluss-Seite und probierten den zwei Jahre &#228;lteren <strong>1996&#8242;er Chateau  D&#8217;Angludet</strong>, einen sehr klassischen, Cabernet Sauvignon betonten Wein aus dem Margaux. Eine dezente Paprika-Note und noch immer etwas kantig und mit festem Tannin. Ein gereifter Bordeaux wie man ihn erwartet, der noch nicht am Ende seiner Lebenserwartung war,- was unseren beiden verkosteten Flaschen nat&#252;rlich nichts mehr n&#252;tzte .</p>
<p>Auch das Gegenst&#252;ck, der <strong>1999&#8242;er Chateau Kirwan</strong> (ebenfalls aus dem Margaux) wusste zu gefallen.  Er war etwas dichter, f&#252;lliger als sein Vorg&#228;nger und besa&#223; mehr Holz- und Vanille-Noten sowie ein festeres, komplexeres Tannin.</p>
<p>Interessanterweise bevorzuge die eine H&#228;lfte der Verkoster den Chateau D&#8217;Angludet und die andere den Chateau Kirwan. Es war eine Diskussion &#252;ber die Weinqualit&#228;t auf hohem Niveau.</p>
<p>Dann kam der wohl sch&#246;nste Wein des Abends - zumindest f&#252;r den Chronisten, -  der <strong>1995&#8242;er Clos Fourtet</strong>, ein St.Emilion Premier Grand Cru, Classe B. (Zur Klassifikation der Bordeaux-Weine siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bordeaux-Klassifizierung">http://de.wikipedia.org/wiki/Bordeaux-Klassifizierung</a> ) Dicht, aber auch elegant in der Frucht, mit festem, reifem Tannin und f&#252;r einen Bordeaux-Wein mit sehr burgundischen, floralen Noten.</p>
<p>Dieser Wein hatte sich sehr gut entwickelt, trotz seiner Dichte wirkte er elegant und filigran. Das kann die lange Reife bei einem guten Bordeaux bewirken! Auch an der Preisentwicklung l&#228;sst sich die Qualit&#228;tssteigerung ablesen von 22,- €, als er auf den Markt kam, auf heute etwa 58, - €.</p>
<p>Dagegen konnte der <strong>1996&#8242;er Chateau Lagrange</strong>, aus dem St.Julien bei der Finesse nicht ganz mithalten (Es blieb aber trotz allem ein hervorragender Wein !) Er pr&#228;sentierte sich als typischer, noch immer etwas verschlossener, aber gradliniger, eleganter, fleischiger St.Julien mit gewohnt festem Tannin.</p>
<p>Auch bei diesen beiden Weinen gab es wieder zwei fast gleich gro&#223;e Gruppen, die jeweils den St Emilion- bzw.- den St.Julien-Wein bevorzugten.</p>
<p>Und war w&#228;re eine gute Bordeaux-Probe ohne einen edels&#252;&#223;en Wein zum Abschluss? Als s&#252;&#223;es „Bonbon&#8221; gab es den <strong>1996&#8242;er Chateau Rayne Vigneau</strong> aus dem Sauternes. In hellem Bernstein-Ton pr&#228;sentierter er sich im Glas mit klarer, dichter und doch eleganter Frucht und deutlichen Kokos-und Vanillet&#246;nen. Als dieser Wein 1999 auf den Markt kam, war im Vergleich zu anderen Sauternes-Weinen schon etwas schlanker und zarter, hatte damals aber noch deutliche, sehr vorder­gr&#252;ndige Botrytis-, Ananas- und Marzipant&#246;ne. Die Reifezeit seitdem hat ihm sehr gut getan, denn jetzt zeigte er sich jetzt sehr elegant und harmonisch und wirkte auch nicht alkoholisch oder rustikal. Alle Einzelkomponenten waren in der Zwischenzeit zu einem harmonischen Ganzen verschmolzen.</p>
<p>Mit diesem Wein endete leider diese Probe. F&#252;r die Anwesenden war es eine hochinteressante Demonstration &#252;ber das, was Bordeaux als Weinbaugebiet bieten kann und was ein klassischer Bordeaux nach 10 und mehr Jahren Reife an Eleganz und Feinheit aufweisen kann. Feinheiten, die die Neue Welt eigentlich nie erreicht.</p>
<p>Daf&#252;r m&#246;chten wir uns bei unserem Referenten herzlich bedanken - und auch daf&#252;r dass er seinen Keller daf&#252;r ger&#228;ubert hat !</p>
<p>Verfasser: Dieter Ockelmann</p>
<p><a href="http://www.weinbruderschaft-koeln.de/wbsblog/wp-content/uploads/2013/01/probenergebnis-bordeaux_13_12_2012.pdf"> <a href="http://www.weinbruderschaft-koeln.de/wbsblog/wp-content/uploads/2013/01/probenergebnis-bordeaux_13_12_2012.pdf">Probenergebnis Bordeaux vom 13.12.2012 (pdf) </a><br />
</a></p>
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		<title>Chronik 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2012 20:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwerpunktthema: Rheinhessen und Spanien
12. Januar
 
So fr&#252;h war sie noch nie - die Jahreshauptversammlung, diesmal inklusive Neuwahlen! Spektakul&#228;re &#196;nderungen in unserer Struktur oder Satzung waren nicht erforderlich. Alles l&#228;uft in entspannter Atmosph&#228;re ab und wir schauen positiv auf die kommenden Veranstaltungen dieses Jahres.
09. Februar 
 
&#8230;und dieses Programm fordert uns gleich zu Anfang viel ab: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwerpunktthema: Rheinhessen und Spanien</p>
<p><strong>12. Januar</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>So fr&#252;h war sie noch nie - die <strong>Jahreshauptversammlung</strong>, diesmal inklusive Neuwahlen! Spektakul&#228;re &#196;nderungen in unserer Struktur oder Satzung waren nicht erforderlich. Alles l&#228;uft in entspannter Atmosph&#228;re ab und wir schauen positiv auf die kommenden Veranstaltungen dieses Jahres.</p>
<p><strong>09. Februar </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&#8230;und dieses Programm fordert uns gleich zu Anfang viel ab: das<strong> neue EU-Weinrecht</strong>, kompetent vorgetragen und analysiert von Weinkontrolleur <strong>Martin K&#252;hn</strong>! Nicht, dass wir nur theoretisiert h&#228;tten, nein, es gab auch Flaschen-Beispiele, wie es k&#252;nftig auf den Etiketten nicht mehr aussehen soll. Und diese Vorzeigeflaschen mussten nat&#252;rlich geleert werden. So hatten wir mit fortgeschrittener Verkostung das Gef&#252;hl, dass der Lernstoff gar nicht mehr so trocken war&#8230;..</p>
<p><strong>08. M&#228;rz</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Wieder eine dieser geliebten aber auch gehassten Veranstaltungen, auf denen man vorgef&#252;hrt oder gelobt wird, je nach dem, ob man bei den Weinen total daneben gelegen oder sie erkannt hatte: die <strong>Blindverkostung</strong> - diesmal mit<strong> deutschen Rotweinen</strong>. Man erinnere sich an die Irref&#252;hrung gleich zu Anfang mit einem Rotling vom Juliusspital. War das &#252;berhaupt ein Rotwein? Jedem sein eigenes Waterloo, jedoch Anerkennung f&#252;r die Weinschwester, die als einzige einen Merlot aus der Pfalz erkannte!</p>
<p><strong>19. April</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Weingut Th&#246;rle</strong>, vertreten durch Herrn <strong>Johannes Th&#246;rle</strong>, er&#246;ffnete den Reigen der Rheinhessenwinzer, denen wir uns in diesem Jahr besonders widmen wollten. Ein wahrlich guter Vertreter seiner Zunft, mit dem wir einen rasanten Start f&#252;r unsere Verkostungen hingelegt haben. Sehr kontrovers: der Saulheimer Silvaner „Alte Reben&#8221; 2010 im Vergleich zum 2011er, viel Diskussionsstoff, und der herausragende 2008er „Saulheimer H&#246;lle&#8221; Sp&#228;tburgunder „R&#8221; aus der Magnumflasche. Beeindruckend!</p>
<p><strong>10. Mai</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ein weiterer hervorragender Vertreter der Rheinhessen-Winzer besuchte uns im Mai und zwar pr&#228;sentierte uns <strong>Florian Fauth</strong> das <strong>Weingut Seehof</strong> aus Westhofen. Was f&#252;r den Au&#223;enstehenden als holpriger Einstieg in diese Probe aussieht -vom Rieslingsekt brut, &#252;ber den Sp&#228;tburgunder „Derby&#8221;, einen gr&#252;nen Silvaner bis hin zum Pinot Noir Rosé- war aber Methode, denn anschlie&#223;end beeindruckte das Weingut mit seinen wei&#223;en Burgundern und den Rieslingen in einem Block und zus&#228;tzlich zum Schluss auch noch mit zwei Scheureben, grandios hiervon die TBA !! Das war feinstes Rheinhessen!</p>
<p><strong>14. Juni</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Es wird &#252;berhaupt nicht langweilig, im Gegenteil: nochmals ein Rheinhessen-Winzer, diesmal <strong>J&#252;rgen Hofmann</strong> vom <strong>Sekt- und Weingut Hofmann</strong> in Appenheim, der uns zweimal zum „Fremdgehen&#8221; animierte, denn er ist auch eingebunden in die Bewirtschaftung des <strong>Familienweingutes Willems-Willems</strong> an der Saar. So konnten wir zwei vergleichbare Weine unmittelbar nebeneinander verkosten und mussten am Ende unumwunden zugeben: es haut einen um, welch tolle Weine in Rheinhessen zu finden sind. Herausragend: die Rieslinge „Hundertgulden&#8221; und „Oelberg&#8221; als hauseigene „Gro&#223;e Gew&#228;chse&#8221;. Nicht zu vergessen: das Stichwort „Fritz M&#252;ller&#8221;, ein prickelndes Vergn&#252;gen mit einer eigenen Geschichte!</p>
<p><strong>16. Juni</strong></p>
<p>Unsere Weinkulturreise f&#252;hrte uns selbstverst&#228;ndlich ins Rheinhessenland. Das Wetter war uns diesmal allerdings nicht wohl gesonnen, doch auf der Hinfahrt genossen wir gut improvisiert unser „zweites Fr&#252;hst&#252;ck&#8221; mit Sekt im Schutze gro&#223;er „Sonnen&#8221;-Schirme des Schnell-Restaurants „Goldene M&#246;ve&#8221;. Unser Weinbruder und Schatzmeister <strong>Axel Daub</strong> hatte es gut eingef&#228;delt, dass wir uns mit der Geschichte und einigen eindrucksvollen Resten der alten <strong>Kaiserpfalz </strong>in<strong> Ingelheim</strong> auseinandersetzen konnten. Ein fast &#252;bermotivierter F&#252;hrer brachte uns eine leichte Versp&#228;tung zum Mittagessen in der <strong>Bingener Vinothek </strong>ein, was wir aber mit einem flotten Gang zum <strong>Weingut Hemmes</strong> (alte Dorfschule) wieder wettmachen konnten, so dass unsere Stimmung durch eine gute Probe und ein gutes Essen wieder ins Plus drehte..</p>
<p><strong>05. Juli</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Und es folgte noch ein rheinhessischer Winzer. Es besuchte uns <strong>Johannes Geil-Bierschenk</strong> vom <strong>Weingut Oekonomierat Johann Geil Erben</strong> aus Bechtheim. Auch dieses Weingut dokumentierte durch das durchg&#228;ngig hohe Niveau seiner Weine (siehe unsere Weinpunktung nach Verkostung) die derzeit gute Qualit&#228;t rheinhessischer Weine insgesamt. Wir glauben inzwischen: sie ist noch steigerungsf&#228;hig.</p>
<p><strong>23. August</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Last but not least&#8221;: <strong>Jens Bettenheimer</strong> vom gleichnamigen Weingut in Ingelheim. Seine Qualit&#228;ten lagen sowohl in sch&#246;nen Sylvanern, beeindruckenden Roten (Fr&#252;h- und Sp&#228;tburgundern) als auch im s&#252;&#223;en und edels&#252;&#223;en Bereich. Unsere Weinbeurteilung brachte es auf den Punkt. Weinbruder <strong>Uwe Lommertin</strong> hatte uns da einen beachtlichen Fisch an Land gezogen-</p>
<p><strong>13. September</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Bewegung unter den Mitgliedern verursachte in diesem Jahr zweimal Programmumstellungen. Eine davon bescherte uns eine Probe durch unseren <strong>Bruderschaftsmeister Dieter Ockelmann</strong>, der uns mit der neuen spanischen Kategorie der <strong>Pago-Weine</strong> bekannt machte. Zur Begriffserl&#228;uterung verweist der Chronist hiermit auf die von Dieter Ockelmann in dessen Probenbericht gemachten Ausf&#252;hrungen und den dort genannten Quellen. Fest steht: es war eine „Hammerprobe&#8221; - aber auch eine unserer teuersten Proben „ever&#8221;  Halt! Es kommt ja im Dezember noch die Bordeaux-Probe&#8230;.!?</p>
<p><strong>25. Oktober</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Oktober stand wieder im Zeichen der Rheinhessenweine, allerdings diesmal pr&#228;sentiert durch ihr Topsegment der Selections-Weine. Hier hatten wir die einmalige Chance, zusammen mit den Selections-Weinen, die es auch zu unserer Jubil&#228;umsfeier geben sollte, einen fast kompletten &#220;berblick zu bekommen. Unsere Erwartungen aufgrund der bisherigen Verkostungserfahrungen wurden nicht entt&#228;uscht. <strong>Axel Daubs</strong> sichere Hand hatte eine feine Auswahl getroffen, immer mit dem Auge auch daf&#252;r, dass unsere Jubil&#228;umsfeier trotz dieser Probe noch gut best&#252;ckt sein w&#252;rde. Topweine -und es gibt noch viele davon- auf einer Topprobe!</p>
<p><strong>17. November</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>30 Jahre Weinbruderschaft zu K&#246;ln e.V.</strong> !! Wert h&#228;tte dies gedacht! Ein wenig stolz d&#252;rfen wir schon sein, denn es sah ja nicht immer so rosig aus. Zur offiziellen Feier hatten wir uns ganz an unseren Veranstaltungsort verzogen und lauschten einem unterhaltsamen, informativen und gut gelaunten <strong>Bernd Kern,</strong> Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des <strong>Rheinhessenwein e.V.,</strong> der uns Einzelheiten zur Entwicklung des Weinanbaus in Rheinhessen vermittelte, ein Vortrag, gespickt mit Anekdoten und Versen rund um den Wein. An dieser Stelle deshalb noch mal ein herzliches <strong>„Danke sch&#246;n&#8221;</strong> an den<strong> Rheinhessenwein e.V</strong>. f&#252;r seine Unterst&#252;tzung bei der Beschaffung der Weine und des Informationsmaterials und auch an<strong> Herrn Kern</strong> f&#252;r sein pers&#246;nliches Engagement!</p>
<p><strong>22. November</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Als letzte Probe zu unserem zweiten Jahresschwerpunktthema „Spanien&#8221; schenkte unser <strong>Bruderschaftsmeister Dieter Ockelmann </strong>v&#246;llig unterschiedliche Weine aus, um uns einmal einen &#220;berblick &#252;ber die Vielfalt der autochthonen spanischen Rebsorten zu geben. Von Pardillo, Viura und Verdejo bis hin zu Tempranillo, Monastrell und Bobal war alles dabei und noch vieles mehr. Erwartungsgem&#228;&#223; sprudelte die Punktung erst nach der Verkostung der Rotweine. Und so ist es nicht verwunderlich, dass von den 13 verkosteten Weinen nur der Tempranillo -an siebter Stelle getrunken- und die letzten 4 Weine es &#252;ber die 15-Punkte-H&#252;rde schafften, wobei der letzte Wein -ein Granacha- sogar &#252;ber die 16er-Grenze ging, allerdings bei einem Anschaffungspreis von ca. EUR 40,&#8211; pro Flasche. Ein etwas ern&#252;chterndes Ergebnis.</p>
<p><strong>13. Dezember</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Bordeaux!!</strong> Auf diese Probe hatten wir uns schon gefreut, als sie noch in der Planung war, zumal wir sicher waren, in <strong>Weinbruder Bernd K&#246;gler</strong> einen kompetenten Organisator gefunden zu haben. Diese Erwartung hat er mit Bravour &#252;bererf&#252;llt. Junge zugekaufte Jahrg&#228;nge stellte er gereiften Weinen aus seinem <span style="text-decoration: underline;">eigenen</span> Keller gegen&#252;ber. Da fragt man sich, was hat Bernd K&#246;gler noch alles in seinem Keller gelagert?! Man m&#246;chte dort gerne mal M&#228;uschen spielen oder sich dort &#252;ber Nacht heimlich einschlie&#223;en lassen. Summa summarum: Top-Weine verbunden mit einem Top-Vortrag. Man k&#246;nnte meinen, er sei im Bordelais gro&#223; geworden und zwar anstatt mit Muttermilch mit Bordeauxweinen.  Danke, Bernd, f&#252;r diesen exzellenten Jahresabschluss in der WBS.</p>
<p>Chronist: Wolfgang Klug</p>
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		<item>
		<title>Termine 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2012 17:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Externe Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weinbruderschaft-koeln.de/?p=1749</guid>
		<description><![CDATA[Stand: 30. Dezember 2012



18. - 20.01.2013
19.   Weinforum Mosel, Trier
www.weinforum-trier.de



.


21.01.2013
VdP Gro&#223;e Gew&#228;chs-Tour in K&#246;ln / Baden, Franken, Rheingau und   W&#252;rttemberg
www.vdp.de



.


03.02.2013
VdP Gro&#223;e Gew&#228;chs-Tour in K&#246;ln /   Pfalz-Rheinhessen-Nahe-Ahr
www.vdp.de



.


21.02. -   06.03.2013
Rheingau   Gourmet &#38; Wein Festival
www.rheingau-gourmet-festival.de



.


23. - 24.02.2013
K&#246;lnWein,   K&#246;ln (Sa 12 -20 Uhr, So 12 - 18 Uhr)



www.koelnwein.com
.






10.03.2013
Ahrwein-Pr&#228;sentation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stand: 30. Dezember 2012</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="149" valign="top">18. - 20.01.2013</td>
<td width="465" valign="top">19.   Weinforum Mosel, Trier<br />
<a href="http://www.weinforum-trier.de/">www.weinforum-trier.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">21.01.2013</td>
<td width="465" valign="top">VdP Gro&#223;e Gew&#228;chs-Tour in K&#246;ln / Baden, Franken, Rheingau und   W&#252;rttemberg<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">03.02.2013</td>
<td width="465" valign="top">VdP Gro&#223;e Gew&#228;chs-Tour in K&#246;ln /   Pfalz-Rheinhessen-Nahe-Ahr<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">21.02. -   06.03.2013</td>
<td width="465" valign="top">Rheingau   Gourmet &amp; Wein Festival<br />
<a href="http://www.rheingau-gourmet-festival.de/">www.rheingau-gourmet-festival.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">23. - 24.02.2013</td>
<td width="465" valign="top">K&#246;lnWein,   K&#246;ln (Sa 12 -20 Uhr, So 12 - 18 Uhr)</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"><a href="http://www.koelnwein.com/">www.koelnwein.com<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">10.03.2013</td>
<td width="465" valign="top">Ahrwein-Pr&#228;sentation   K&#246;ln (Anmeldung bei <a href="mailto:schumacher@ahrwein.de">schumacher@ahrwein.de</a>)<br />
<a href="http://www.ahrwein.de/">www.ahrwein.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">24. - 26.03.2013</td>
<td width="465" valign="top">ProWein,   D&#252;sseldorf</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"><a href="http://www.prowein.de/">www.prowein.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">04.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation   VDP Franken, N&#252;rnberg<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">04.04. - 18.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Wachau Gourmetfestival<br />
<!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><cite><span style="font-size:8.0pt;font-family: Arial;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-ansi-language:FR; mso-fareast-language:DE;mso-bidi-language:AR-SA;font-style:normal" lang="FR"><a href="http://www.wachau-gourmet-festival.at/">www.wachau-gourmet-festival.at</a></span></cite><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif] --></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"><cite><a href="http://www.wachau-gourmet-festival.at/">.</a></cite></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">05. - 06.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Weingenuss   Krems<br />
<!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><cite><span style="font-size:8.0pt;font-family:Arial; mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language: DE;mso-bidi-language:AR-SA"><a href="http://www.weingenusskrems.at/"><span style="font-style:normal">www.weingenusskrems.at</span></a></span></cite><span style="font-size:11.0pt;font-family:Arial;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:DE;mso-bidi-language:AR-SA"> </span><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif] --><br />
<cite><a href="http://www.weingenusskrems.at/">.</a></cite></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">07. - 10.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">VinItaly, Verona<br />
<a href="http://www.vinitaly.com/">www.vinitaly.com<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">13.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">4.   Fr&#252;hburgunderforum, Kloster Marienthal<br />
<a href="http://www.ahrwein.de/">www.ahrwein.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">14. - 15.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Wein am   Dom - das Weinforum der Pfalz, Speyer<br />
<a href="http://www.pfaelzer-weinmesse.de/">www.pfaelzer-weinmesse.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">20.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Gro&#223;e   Weinprobe der WeinSteigWinzer, Leutesdorf<br />
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<mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --><!--[endif] --><!--[endif] --></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">20.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Tag der   offenen Weinkeller an der Ahr<br />
<a href="http://www.ahrtal.de/">www.ahrtal.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">20. - 21.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Baden-W&#252;rttemberg   Classics im Landschaftspark Duisburg<br />
<a href="http://www.bwclassics.de/">www.bwclassics.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">27. -   28.04.2013</td>
<td width="465" valign="top">Mainzer   Weinb&#246;rse<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de/<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">April  - Mai.2013</td>
<td width="465" valign="top">Rheingauer   Schlemmerwochen<br />
<a href="http://www.rheingau.de/veranstaltungen/feste/schlemmerwochen">www.rheingau.de/veranstaltungen/feste/schlemmerwochen</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">04.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation   VDP Pfalz, Landau<a href="http://www.vdp.de/"><br />
www.vdp.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">05.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">Wein im   Schloss, Koblenz  (11-17 Uhr,   Fachbesucher ab 9 Uhr)<br />
<a href="http://www.wein-im-schloss.de/">www.wein-im-schloss.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">05.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation   VDP Franken, W&#252;rzburg<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">Mai.2013</td>
<td width="465" valign="top">Hausmesse   K&#246;lner Weinkeller (11 - 16 Uhr)<br />
<a href="http://www.koelner-weinkeller.de/">www.koelner-weinkeller.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">12.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">Kulinarisches   Weinerlebnis mit Wanderung, Leutesdorf<br />
<!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><span class="MsoHyperlink"><span style="font-size: 8.0pt; font-family: Arial; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;"><a href="http://www.leutesdorf-rhein.de/">www.leutesdorf-rhein.de</a><br />
</span></span><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]-->.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">Mai 2013</td>
<td width="465" valign="top">Jungweinprobe   Grand Hotel Bensberg<br />
<a href="http://www.jungweinprobe.de/">www.jungweinprobe.de<br />
</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">Mai .2013</td>
<td width="465" valign="top">K&#246;lner   Weinwoche auf dem Heumarkt<a href="http://www.koelner-weinwoche.de/"><br />
www.koelner-weinwoche.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">24. - 26.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">Bozner   Weinkost<br />
<a href="http://www.weinkost.it/">www.weinkost.it</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">11. - 13.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">S&#252;dtiroler   Blauburgundertage in Neumarkt<br />
<a href="http://www.blauburgunder.it/">www.blauburgunder.it</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">26.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">Mittelrheinische   Weinmesse, Bacharach (ab 12 Uhr)<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">17. - 20.05.2013</td>
<td width="465" valign="top">Weinmarkt   der Ahr, Ahrweiler (Sa ab 14 Uhr, So,    Mo ab 11 Uhr)<br />
<a href="http://www.ahrwein.de/">www.ahrwein.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">31.05 - 02.06.2013</td>
<td width="465" valign="top">Weintage   der S&#252;dlichen Weinstra&#223;e, Landau<br />
<a href="http://www.suedlicheweinstrasse.de/">www.suedlicheweinstrasse.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">08. -   09.06.2013</td>
<td width="465" valign="top">Weinpr&#228;sentation   am Roten Hang, Nierstein<br />
<a href="http://www.roter-hang.de/">www.roter-hang.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">30.06.2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation der VDP Betriebe Ahr, Nahe und Rhein­-hessen,   Mainz (Rheingoldhalle, 12 - 16 Uhr)<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">08.07.2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation   VDP Baden, Baden Baden<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de<br />
.</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">09. -   18.09.2013</td>
<td width="465" valign="top">Rheingauer   Weinwoche in Wiesbaden<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.rheingau-taunus-info.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">22.   -25.08.2013</td>
<td width="465" valign="top">WeinSommer   in Aachen (Katschhof)</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">August   2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation   Selection Rheinhessen, Mainz<br />
(Handwerkskammer Rheinhessen; 17 - 20 Uhr)<br />
<a href="http://www.rheinhessenwein.de" target="_blank">www.rheinhessenwein.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">September   2013</td>
<td width="465" valign="top">Berliner   Weinwochenende und Pr&#228;sentation Grosses Gew&#228;chs, Berlin<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">09.09.2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation   W&#252;rttemberg,  Stuttgart<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">20.09.2013</td>
<td width="465" valign="top">Versteigerung   Gro&#223;er Ring, Trier,<br />
9 - 11  Uhr Vorverkostung, ab 13  Uhr Versteigerung<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">21.09.2013</td>
<td width="465" valign="top">Versteigerung   VDP Rheingau, Kloster Eberbach,<br />
9:30 - 11:30  Uhr Vorverkostung, ab   13  Uhr Versteigerung<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">22.09.2013</td>
<td width="465" valign="top">Versteigerung   VDP Nahe - Ahr, Bad Kreuznach, R&#246;merhalle,<br />
9:30 Uhr Vorverkostung, 11 - 13  Uhr   Versteigerung<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">September   2013</td>
<td width="465" valign="top">Versteigerung   Bernkasteler Ring,Trier</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">September   2013</td>
<td width="465" valign="top">9.Tafelrunde   Klitzekleiner Ring, Traben Trarbach,<br />
16 - 21 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">Oktober   2013</td>
<td width="465" valign="top">Weinforum   Rheinhessen, Mainz (Museum f&#252;r Antike Schifffahrt;<br />
Fr 15  - 21, Sa 14  - 21, So 11    - 18)<br />
<a href="http://www.weinforum-rheinhessen.de/">www.weinforum-rheinhessen.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">09.11.2013</td>
<td width="465" valign="top">Jahrgangspr&#228;sentation   Rheingau Open, Schloss Johannisberg<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top"></td>
<td width="465" valign="top">.</td>
</tr>
<tr>
<td width="149" valign="top">November</td>
<td width="465" valign="top">WeinD&#252;sseldorf<br />
.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="149" valign="top">November</td>
<td width="465" valign="top">Sp&#228;tlese Renaissance, K&#246;ln<br />
<a href="http://www.vdp.de/">www.vdp.de<br />
.</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>22.11.2012  Autochtone Rebsorten Spaniens</title>
		<link>http://www.weinbruderschaft-koeln.de/?p=1680</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 21:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Probenberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Probenberichte 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Spanien besitzt eine gro&#223;e Anzahl an autochtonen Rebsorten, von denen Tempranillo die bekannteste ist.  W&#228;hrend der Reblauskatastophe sind aus dem Bordeaux Winzer mit ihren Bordeaux-typischen Reben nach Nordspanien gekommen. und Cabernet Sauvignon oder Merlot sind auch in Spanien heimisch geworden. Andererseits haben sich Rebsorten mit spanischen Wurzeln, wie Grenache oder Mourvedre, in den Mittelmeerraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spanien besitzt eine gro&#223;e Anzahl an autochtonen Rebsorten, von denen Tempranillo die bekannteste ist.  W&#228;hrend der Reblauskatastophe sind aus dem Bordeaux Winzer mit ihren Bordeaux-typischen Reben nach Nordspanien gekommen. und Cabernet Sauvignon oder Merlot sind auch in Spanien heimisch geworden. Andererseits haben sich Rebsorten mit spanischen Wurzeln, wie Grenache oder Mourvedre, in den Mittelmeerraum ausgebreitet.<br />
Daher war es das Ziel f&#252;r diese Weinprobe eine Auswahl an spanischen autochtonen Rebsorten vorzustellen.<br />
Die in Spanien noch am meisten vertretene wei&#223;e Rebsorte, die Airen, wurde nicht vorgestellt, da sie ein Massentr&#228;ger mit minderer Qualit&#228;t ist.</p>
<p>Pardillo (Pardina) wird &#252;berwiegend in den s&#252;dwestlichen Weinbauregionen La Mancha, Albacete, Badajoz, Cuenca, Extremadura, Ribeira del Guardiana und Tierra de Baros angebaut. Rebfl&#228;che ca. 31.400 ha. (2007)<br />
Viura (Macabeo)  ist in Nordspanien die am h&#228;ufigsten angebaute wei&#223;e Rebsorte. In den Regionen  Penedès und Conca de Barberà ist sie ein Bestandteil im Schaumwein Cava. Der weisse Rioja besteht ebenfalls &#252;berwiegend aus Viura Rebfl&#228;che 34.300 ha (2007).<br />
Verdejo wird fast ausschlie&#223;lich in den kastilischen Regionen Cigales, Toro und Rueda angebaut wird. Fr&#252;her wurden stark oxidierte sherryartige Weine aus Verdejo hergestellt, heute stellt man mit Hilfe moderner Technik frische, fruchtige Wein her, die zunehmend Erfolg haben. Fl&#228;che ca. 7.500 ha (2007)<br />
Godello gilt als autochthone Sorte der Region Galicien. Dort wird sie u. a. in den Appellationen Monterrei, Ribeira Sacra, Ribeiro und Valdeorras aber auch in der D.O. Bierzo angebaut. Fl&#228;che ca. 1.100 ha (2007)<br />
Treixadura  (Trajadura) wird haupts&#228;chlich in Portugal angebaut. In Spanien wird sie in Galicien und dort vor allem im Anbaugebiet Rías Baixas angebaut. Rebfl&#228;che ca. 205 ha.<br />
Tempranillo ist die bedeutendste rote Rebsorte in Spanien. Die Rebsorte ist eventuell mit dem Sp&#228;tburgunder verwandt. Angebaut wird sie in der DO Rioja, Ribera del Duero, Toro, Penedes, Navarra, in der La Mancha u.a. Je nach Herkunft kann sie breit und f&#252;llig bis fruchtig elegant und s&#228;urebetont sein. Daher haben wir auch Wiene aus drei verschiedenen  Regionen verkostet. Rebfl&#228;che ca. 207.000 ha.<br />
Prieto Picudo wird hauts&#228;chlich in Kastilien León angebaut. Sie liefert niedrige Ertr&#228;ge und damit sehr konzentrierte Weine. Rebfl&#228;che ca. 6000 ha.<br />
Sie erbringt tieffarbene Weine mit Moschusaroma. Bemerkenswert ist das ausgezeichnete Verh&#228;ltnis von Schalen zu Fruchtfleisch, das einen hohen Gehalt an Geschmacks-, Gerb- und Farbstoffen mit sich bringt. Die &#252;ppige Frucht und die hohen S&#228;urewerte sorgen f&#252;r saftige Frische.<br />
Monastrell (Mourvedre) ist von Spanien auch nach S&#252;dfrankreich gekommen und spielt z.B. an der Rhone eine wichtige Rolle f&#252;r Cuvees. In Spanien wird die Rebsorte vor allem in Jumilla und Yecla angebaut Rebfl&#228;che ca. 65.100 Hektar<br />
Mencía wird in Galicien und Kastilien, insbesondere in den Anbaugebieten Bierzo, Rías Baixas, Valdeorras und Vinos de León angebaut.. Sie erbringt oft  leichte, recht duftige, eher hellrote Weine.  Rebfl&#228;che ca. 11.330 ha<br />
Bobal ist eine der wichtigsten roten Rebsorten in Spanien. Die Traube besitzt eine kr&#228;ftige S&#228;ure und erbringt relativ niedrige Alkoholgehalte, oft dient sie daher als Verschnittpartner f&#252;r Mourvedre. Aus alten Reben k&#246;nnen teilweise erstaunlich vielschichtige Weine produziert werden. Bobal wird vor allem in den Regionen Albacete, Alicante, Cuenca und Utiel-Requena angebaut.  Rebfl&#228;che ca.  92.630 ha</p>
<p>Garnacha (Grenache) ist wie schon der Mourvedre ebenfalls von Spanien nach S&#252;dfrankreich gekommen und wird bei vielen Cuvees eingesetzt. Auf Sardinien ist die Rebsorte unter dem Namen „Cannonau&#8221; bekannt. In Spanien selbst wird sie vor allem im Osten und Norden angebaut, so in Regionen wie Ampurdán-Costa Brava, Bierzo, Calatayud, Campo de Borja, Cariñena, Costers del Segre, La Mancha, Navarra, Penedès, Priorat, Ribera del Duero, Rioja, Somontano, Tarragona, Terra Alta, Utiel-Requena und Vinos de Madrid. Rebfl&#228;che ca. 86.600 ha</p>
<p>Nach den allgemeinen Informationen zu den Rebsorten nun die verkosteten Weinen:<br />
Wir begannen mit den Wei&#223;weinen:<br />
1.) der 2011&#8242;er  „Zorzalina, Pardina&#8221;, ein Pardillo aus der DO Ribera del Guardiana, stammte von der Bodegas Vinaolive SA, einer Gebiets-Genossenschaft  in der Extremadura. Es war ein einfacher, sehr gr&#252;ner, unreif geernteter Wein, der deutliche nach gr&#252;ner Stachelbeere und Zitrone schmeckte.<br />
2.) der 2011er  Finca Antigua, ein Viura aus der La Mancha war zart fruchtig, hatte aber ebenfalls etwas gr&#252;ne, unreifer Noten und war etwas blass im Abgang. Die Finca Antigua geh&#246;rt zur bekannten Kellerei Martinez Bujanda aus dem Rioja .<br />
3.) der 2008er  Blanco Nieva, &#8220;Pie Franco&#8221; ein Verdejo von der Bodegas Vinedos de Nieva aus Rueda stammt aus einer Einzellage von alten Reben, war daher recht vielschichtig und hatte nicht so vorlaute Holunder-T&#246;ne - was ihm einige Verkoster allderdings als untypisch vorhielten.<br />
4.) der 2011&#8242;er  Ollo de Galo, Godello von der Bodegas Mencia De Dos S.L, aus dem Valdeorras zeigte - typisch f&#252;r diese Rebsorte - intensive T&#246;ne von gr&#252;nem Apfel.<br />
5.) der 2011er  Vina Mein, aus 80% Treixadura, mit etwas Godello, Loureira, Torrontes, Albarino, Lado, Albilla von der gleichnamigen Bodega  aus dem Ribeiro zeigte eine klare Frucht mit zart salzig mineralischen Ankl&#228;gen.<br />
Dann wechselten wir zu den autochtonen Rotweinen. Da der Tempranillo die wichtigste Rebsorte Spaniens, ist verkosteten wir drei Weine mit verschiedener Stilistik aus unterschiedlichen Anbaugebieten.<br />
6.) der 2005er  Bodegas Tornero, &#8220;Laudano&#8221;, Semi-Crianza aus Castilien. Der Tempranillo hei&#223;t hier Cencibel und das Klima ist hier deutlich hei&#223;er als z.B. in Rioja, dadurch wird der Wein deutlich f&#252;lliger, pflaumiger, s&#252;&#223;er und alkoholischer. Die S&#228;ure war schon fast untypisch niedrig f&#252;r einen Tempranillo und das Tannin weicher, runder. Insgesamt machte der Wein bereits einen sehr reifen Eindruck<br />
7.) der 1995er Herencia Remondo, Reserva aus der Rioja von der Bodegas Palacios Remondo<br />
Ein sauberer, klarer, eleganter, typischer Rioja im traditionellen Stil mit dezenter Reife ohne Alterst&#246;ne, noch etwas adstringierendem Tannin - und das, obwohl er aus Rioja Baja, dem hei&#223;eren Teil der Riojas kam, dem breite und f&#252;llige Wein nachgesagt werden.<br />
8.) der 2005er  Del Jaro, &#8220;Sembro&#8221;, roble aus dem Ribera del Duero<br />
Der Tempranillo hei&#223;t hier Tinto del Pais. Ein sauberer, dichter, fruchtiger Tempranillo, mit frischer S&#228;ure und festem Tannin. Nicht so elegant wie der Herencia Remondo, aber in der Frucht und im Tannin typisch f&#252;r einen Ribera del Duero. Die Bodegas y Viñedos del Jaro, S.L. geh&#246;ren mit der Finca El Quiñón zum Imperium  der Familie Osborne, die f&#252;r ihren Brandy bekannt ist.</p>
<p>9.) der 2004er  Casar de Burbia,  ein Mecia aus Bierzo von der gleichnamigen Bodega pr&#228;sentierte sich ganz anders als viele einfache, helle Mencia-Weine. Ein dunkler, dichter, klarer Wein mit Ecken und Kanten und festem, leicht schokoladigem Tannin. Die Weinkellerei wurde 1989 gegr&#252;ndet und hat  27 Hektar in unmittelbarer N&#228;he des Jakobswegs. Hier wachsen auf mehr als 700 m H&#246;he die &#228;ltesten Mencia-Weinst&#246;cke des Herkunftsgebiets D.O. Bierzo. Das Weingut hat sich deshalb auch auf die Mencia-Rebe spezialisiert.<br />
10.) der 2006er  Bodegas Otero, Reserva, ein Prieto Picudo aus der DPO Valles de Benavente. Ein sauberer, dichter, etwas kantiger Wein, mit zarter S&#252;&#223;e und h&#228;rterer Gerbs&#228;ure, etwas mehr Bittert&#246;ne und Kakaonoten.<br />
11.) der 2010er Casa Castillo, Crianza, ein Monastrell aus Jumilla.<br />
Ein sauberer, pflaumig fruchtiger Wein mit festem, etwas kantigerem Tannin, aber recht weich f&#252;r einen Monastrell.<br />
12.) der Domino de la Vega, Cuvee Artemayor VI, ein Bobal aus Utiel Requena.<br />
Ein sauberer, klarer, eleganter, gut strukturierter Bobal mit festem, etwas schokoladigem Tannin. Diesem Wein ist ein Jahrgangcuvee aus 2005, 2006 und 2007 ist und von &#252;ber 80 j&#228;hrigen Reben stammt, die direkt neben dem Weingut wachsen. Das Weingut ist vor allem f&#252;r Cava bekannt, macht daneben aber auch Stillweine. Der Artemayor ist das Spitzenprodukt unter den Rotweinen des Gutes.<br />
13.) der 2009er  Acustic Celler, &#8220;Auditori&#8221;, ein Garnacha aus Montsant<br />
F&#252;r einen Grenache besitzt er ein ungew&#246;hnlich tiefdunkles, bl&#228;uliches Rot, eine sehr dichte, vollreife Frucht mit viel Feige, Trockenpflaume, Rosinen und einem festem, reifem Tannin.<br />
Der Auditori ist der Spitzenwein des jungen Winzers Albert Jané (aus der Familie Jané Ventura) der sich mit dem Project Acustic den Traum vom eigenen Weingut erf&#252;llte. Die Trauben f&#252;r diesen Wein stammen von 80 - 100 Jahre alten Rebst&#246;cken aus Schieferlagen in 500 bis 700 m H&#246;he. Dieser Wein braucht sich vor den renommierten Weinen aus dem benachtbarten Priorat nicht zu verstecken.<br />
Das war der letzte Wein der Rebsortenprobe. F&#252;r die Anwesenden war es kein leichter Abend, da - vor allem bei den Wei&#223;weinen - das Geschmacksbild doch deutlich anders als bei den deutschen Weinen oder den Weinen aus internationalen Rebsorten war.</p>
<p>Verfasser: Dieter Ockelmann</p>
<p><a href="http://www.weinbruderschaft-koeln.de/wbsblog/wp-content/uploads/2012/12/probenergebnis-autochtone-rebsorten-spaniens_22_11_2012.pdf">Probenergebnis Autochtone Rebsorten Spaniens 22.11.2012 (pdf)</a></p>
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		<title>17.11.2012 Jubil&#228;umsfeier 30 Jahre Weinbruderschaft zu K&#246;ln e.V.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 21:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
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		<title>25.10.2012 Verkostung von Selections-Weinen aus Rheinhessen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 21:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Probenberichte 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Themenwechsel bei unserer Probe am 25.Oktober - statt Weine des Ribera del Duero- Gebietes gab es die Spitzenqualit&#228;ten der Rheinhessen-Selection zu verkosten - kam bei den Mitgliedern widerspruchslos an und es zeigte sich wieder einmal, dass wir mit der Auswahl unseres Schwerpunktthemas Rheinhessen f&#252;r 2012 generell richtig gelegen haben.
Au&#223;erdem wurden in dieser Probe nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Themenwechsel bei unserer Probe am 25.Oktober - statt Weine des Ribera del Duero- Gebietes gab es die Spitzenqualit&#228;ten der Rheinhessen-Selection zu verkosten - kam bei den Mitgliedern widerspruchslos an und es zeigte sich wieder einmal, dass wir mit der Auswahl unseres Schwerpunktthemas Rheinhessen f&#252;r 2012 generell richtig gelegen haben.</p>
<p>Au&#223;erdem wurden in dieser Probe nur diejenigen Selectionsweine angestellt, die wir nicht auf unserer Jubil&#228;umsprobe am 17.11.2012 trinken wollten. Insofern war diese Probe besonders daf&#252;r geeignet, uns den &#220;berblick &#252;ber das rheinhessische Topsegment an Weinen zu vervollst&#228;ndigen. Wenn man nicht gerade „Namenstrinker&#8221; ist (z.B. Wittmann, Keller, u.a.), kann man wohl kaum bessere Tropfen aus Rheinhessen finden und zwar auf einem zusammenh&#228;ngend guten Niveau. Daf&#252;r sorgt das Reglement f&#252;r diese Selectionsweine.</p>
<p>1992 zum ersten Mal ausgeschrieben, durften wir heuer den 19. Jahrgang im Glas probieren. Die selbst auferlegte Beschr&#228;nkung von 12 Weinen f&#252;r unsere Proben und dies bei einem aktuellen Angebot von 62 Selections-Weinen des Jahrgangs 2011(wei&#223;) bzw. 2010 und 2009 (rot) f&#252;hrte zwangsl&#228;ufig nur zu einem Ausschnitt dieses Qualit&#228;tsstandards.</p>
<p>Die besonderen Kriterien f&#252;r die Erzeugung von Selections-Weinen vorab in K&#252;rze (Zitat): „Mit alten Reben von klassischen Rebsorten, einer Lese von Hand und kleinen Ertr&#228;gen zu kompromissloser Qualit&#228;t!&#8221; Soll hei&#223;en:</p>
<p>-	mindestens 15 Jahre alte Reben in profilierten Einzellagen;<br />
-	Riesling, Silvaner, Wei&#223;- und Grauburgunder, Gew&#252;rztraminer, Portugieser, Fr&#252;h- und Sp&#228;tburgunder;<br />
-	sortenreiner Ausbau im Keller;<br />
-	Ertragslimit: 55 ha/hl;<br />
-	Vollreifes, gesundes Traubengut;<br />
-	mind. 900 Oechsle Mostgewicht zum Lesezeitpunkt;</p>
<p>Das Ganze kontrolliert durch eine Jury, sowohl im Weinberg als auch in einer sensorischen Pr&#252;fung, wobei die Winzer mit ihren Weinen generell die Geschmacksrichtung „trocken&#8221; ansteuern.</p>
<p>Unsere Probenweine im Einzelnen:</p>
<p>Nr. 1: 2011 Silvaner trocken „Sulzheimer Schildberg&#8221; (Lage:147 ha) Spontan vergoren. In der Nase zart duftend mit feinen Noten von Apfel, Zitrus, gelben Fr&#252;chten und einem Hauch von Kr&#228;utern. Am Gaumen zeigt er eine sch&#246;ne Frische gepaart mit einer leicht zarten Mineralit&#228;t. Ein komplexer Silvaner mit Saft und Schmelz.<br />
Alc: 13,5 Vol.%, • RZ: 7,9 g/l, • S: 6,2 g/l<br />
19 bis 27 Jahre alt sind die Silvanerreben. Sie stehen auf einem schweren, tonhaltigen Lehmboden mit Kalksteinablagerungen.<br />
Erzeuger: Weingut Elmar Clemens, Sulzheim (www.clemens-weingut.de)<br />
Gr&#246;&#223;e: 12 ha - seit 2010 Teilnahme an Selection. Erstmals haben sich Petra und Elmar Clemens im Jahr 2010 auf das Abenteuer eingelassen, sich an der Selection Rheinhessen zu beteiligen. Seit 65 Jahren existiert das Weingut in Sulzheim. Und jetzt ist die Zeit gekommen, neue Qualit&#228;tsstufen im Weinbau umzusetzen: Schon seit einigen Jahren sammelt die Winzerfamilie flei&#223;ig Pr&#228;mierungen und Medaillen der Landwirtschaftskammer. Die drei T&#246;chter der Familie sind stolz auf die Erfolge ihrer Eltern. So wundert es nicht, dass die &#196;lteste demn&#228;chst in die Fussstapfen der Familien treten und damit die Tradition fortf&#252;hren m&#246;chte. Man darf gespannt sein, was es in den n&#228;chsten Jahren vom Weingut Clemens zu h&#246;ren gibt - langweilig wird es sicher nicht werden<br />
Anmerkungen aus den Reihen der Verkoster: „&#8230;lecker, geradlinig, rheinhessentypisch, erstaunlich frische S&#228;ure f&#252;r einen Silvaner,&#8230;&#8221;<br />
Nr.2: 2011 Silvaner trocken „Siefersheimer Heerkretz&#8221;  (Lage: 56 ha)<br />
Ein w&#252;rziger Silvaner mit sch&#246;ner Frucht von Quitte und rosa Grapefruit. Am Gaumen intensivieren sich die Aromen, gepaart mit einer frischen S&#228;urestruktur. Sch&#246;ne L&#228;nge und Nachhall am Gaumen. Ein herzhafter Begleiter zu Fisch- und Gefl&#252;gelgerichten.<br />
27 Jahre alt sind die Silvanerreben. Sie stehen in dieser Lage auf L&#246;ss-Lehmboden.<br />
Alc. 13,5 % Vol., •RZ 8,1 g/l, •S 6,5 g/l.<br />
Erzeuger: Weingut „Alte Schmiede&#8221;, Siefersheim, mit 6 ha Rebfl&#228;che (Rebspiegel: Riesling, Chardonnay, M&#252;ller-Thurgau, Kerner, Morio-Muskat, Dornfelder, Portugieser, St. Laurent, Regent). Die Leitung des Weinguts liegt in den H&#228;nden von Andreas und Bernd Seyberth (zwei Quereinsteiger, jetzt verantwortlich f&#252;r Weinberg und Keller) und seine Frau Alexandra (Kundenbetreuung und Marketing) und zwar seit 1998. (www.weingut-alte-schmiede.de)<br />
„DLG-empfohlenes Weingut&#8221; mit integriertem Weinbau, einer sch&#246;nen Strau&#223;wirtschaft (Hof mit toskanischem Flair und Trullo); das Weingut wird jedes Jahr besser und kam so auch 2008 in den Gault-Millau-Weinf&#252;hrer.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;mineralischer und geradliniger noch als der Vorg&#228;ngerwein; intensiver; allerdings ein Pflanzenbitterton beim Abgang, Rucola-Ton&#8230;&#8221; Flaschen mit einem auch in diesem Qualit&#228;tsbereich fast selten gewordenen Naturkork-Verschluss.<br />
Nr. 3: 2011 Silvaner trocken „Aspisheimer Sonnenberg&#8221; (Lage: 131 ha)<br />
Ein Silvaner, der in der Nase eine sch&#246;ne mineralische Note pr&#228;sentiert, gepaart mit Aromen von gelben Fr&#252;chten, Melone und einem Hauch Kamille. Ein spannendes S&#228;urespiel verleiht diesem Silvaner Frische und Vitalit&#228;t und lockert die Kraft und Opulenz souver&#228;n auf. 20 Jahre alt sind die Silvanerreben. Sie stehen auf einem Muschelkalkboden.<br />
Alc. 14,0 % Vol., • RZ 1,9 g/l, • S 5,8 g/l.<br />
Erzeuger: Weingut am Rothes (am Rathaus), Aspisheim, Weingut der Familie Hothum. Karlfried und Regina Hothum haben in diesem kleinen Weinort vor mehr als 20 Jahren die Umstellung auf den &#214;koweinbau angepackt und eine veritable Sektmanufaktur aufgebaut. Nun bringen die Kinder Andreas, Christoph und Benjamin - allesamt Oenologen - und Agrarbiologin Kathi ihre Kraft und ihre Ideen ein und beginnen das Weingut zu gestalten.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;cremig - und macht den bisher trockensten Geschmackseindruck&#8230;&#8221;<br />
Nr. 4: 2011 Riesling trocken „Gau-Odernheimer Herrgottspfad&#8221; (Lage: 97 ha)<br />
In der Nase Pfirsich und Zitrus mit feinen w&#252;rzigen Nuancen, unterst&#252;tzt von einer mineralischen Note. Am Gaumen setzt sich die feine Mineralit&#228;t fort. Reife gelbe Fr&#252;chte kommen hinzu. Ein zupackender Riesling mit Eleganz.<br />
19 Jahre alt sind die Rieslingreben. Sie stehen auf einem Muschelkalkboden mit tonigem Lehm.<br />
Alc. 13,1 % Vol., • RZ 3,1 g/l, • S 6,0 g/l<br />
Erzeuger: Weingut Winzerfamilie Flick, Bechtolsheim, (www.weingut-flick.de) mit ca 20 ha.<br />
Weinbau seit 1600. Am weithin sichtbaren Petersberg liegt der Heimatort der Winzerfamilie. Drei Generationen ziehen hier an einem Strang. Birgit und Ulrich sorgen f&#252;r die Weinberge, Marlies und G&#252;nter stehen mit Erfahrung und Tatkraft zur Seite. Die junge Generation, Katharina (Weinbautechnikerin; u.a. Arbeit in einem Weingut in Kanada) und Alexander (Dipl.-Ing. Weinbau; Praktika in Neuseeland), bringen frischen Wind in Keller und Verkauf. Viele Ideen und Experimentierfreude der Jungwinzer sorgen f&#252;r erstklassige Weine. Jeder Rebsorte den passenden Boden: getreu diesem Motto gedeihen die Weine der Winzerfamilie Flick in vier verschiedenen Ortschaften. Die Rotweine und Burgunder im Terroir des Selztals in Bechtolsheim, Riesling und Chardonnay in der Top-Lage Herrgottspfad in Gau-Odernheim. Besonderheiten sind Silvaner auf Vulkanb&#246;den in der rheinhessischen Schweiz, sowie Weissburgunder im H&#246;llenbrand und Riesling im Morstein.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „..sch&#246;ne Nase, relativ milder Riesling&#8230;&#8221;<br />
Nr. 5: 2011 Riesling trocken „Dalsheimer Sauloch&#8221; (Lage: 119 ha)<br />
In der Nase finden sich Aromen von Pfirsich, Citrus und Ananas. Am Gaumen setzt sich die fruchtige Aromatik fort, gepaart mit einer sch&#246;nen Lebendigkeit. Saftig und elegant pr&#228;sentiert sich dieser Riesling mit einer filigranen Leichtigkeit, sch&#246;ner F&#252;lle und einem durch Mineralit&#228;t gepr&#228;gten Abgang. 22 Jahre alt sind die Rieslingreben. Sie stehen auf einem von Kalkstein durchsetztem L&#246;ss-Lehmboden.<br />
Alc. 13,5 % Vol. • RZ 5,9 g/l • S 6,7 g/l<br />
Erzeuger: Weingut Norbert Michel, (www.weingut-norbert-michel.de)<br />
Das Weingut liegt mit 20 ha Rebfl&#228;che in Gundheim, im s&#252;dlichen Teil Rheinhessens. Seit 2005 leitet Thorsten Michel, nach Beendigung seines Weinbaustudiums in Geisenheim, das Weingut gemeinsam mit seinem Vater. Ein besonderes Augenmerk gilt bei den Rotweinrebsorten dem Sp&#228;tburgunder. Im Wei&#223;weinbereich liegt der Fokus auf den Burgunderrebsorten, sowie dem Riesling und Sauvignon blanc. Thorsten Michel zeichnet f&#252;r den Ausbau der Weine verantwortlich und bringt innovative Ideen aus seinem Studium ein. Sein Ziel in jedem Jahrgang ist es, sortentypische, charaktervolle Wei&#223;weine zu produzieren und Rotweine mit Kraft und Ausdrucksst&#228;rke. So begeistern die Wei&#223;weine durch eine strahlende Frische und Feinfruchtigkeit. Im traditionellen Maischeg&#228;rverfahren werden die Rotweine vergoren, um dann in gro&#223;en Holzf&#228;ssern bzw. Barriques zu etwas ganz Gro&#223;em heranzureifen.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;macht einen trockeneren Eindruck als der Vorg&#228;ngerwein, obwohl dies analytisch nicht zutrifft; Nivea-Ton;&#8230;&#8221;<br />
Nr. 6: 2011 Riesling trocken „Sulzheimer Schildberg&#8221;<br />
Zur Lage: siehe oben. In der Nase pr&#228;sentiert er einen Korb voller Zitrusfr&#252;chte, gepaart mit wei&#223;en Johannisbeeren, Apfel und einer zart mineralischen Note. Am Gaumen Saftigkeit und gelbe Fr&#252;chte. Ein feingliedriger Riesling mit herrlicher Frische und sch&#246;nem Nachhall.<br />
23 Jahre alt sind die Rieslingreben. Sie stehen auf einem kalksteinhaltigem Lehmboden.<br />
Alc. 13,0 % Vol. • RZ 8,0 g/l • S 7,1 g/l<br />
Einzelheiten zum Weingut Elmar Clemens siehe oben bei den Silvanerweinen.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;sch&#246;ne Nase, bisher am typischsten f&#252;r Riesling; sehr frischer, junger Eindruck, unterst&#252;tzt durch zugesetzte Kohlens&#228;ure (??), Terrassenwein&#8230;&#8221;<br />
Nr. 7: 2011 Gew&#252;rztraminer trocken „Gau-Algesheimer Johannisberg&#8221; (Lage: 92 ha)<br />
Ein intensiver Duft nach Rosen zeichnet diesen Gew&#252;rztraminer aus, gepaart mit Aromen von Litschi und wei&#223;em Pfeffer. Im Geschmack setzen sich die aromatischen Fruchtnuancen fort. Ein Gew&#252;rztraminer mit lebendigem S&#228;urespiel, toller Saftigkeit und herrlichem Nachhall.<br />
16 Jahre alt sind die Gew&#252;rztraminerreben. Sie stehen auf einem sandigen L&#246;&#223;boden.<br />
Alc. 13,6 % Vol,. • RZ 5,1 g/l, • S 6,3 g/l<br />
Erzeuger: Weingut Helmut Weber mit 15 ha; Gau-Algesheim (www.weber-weine.de)<br />
1952 wurde das Weingut von Helmut Weber in Gau-Algesheim gegr&#252;ndet. Seit 1995 liegt der Betrieb in den H&#228;nden von Winzermeister Hermann Weber und seiner Frau Martina. Seither hat sich einiges getan. Moderate Ertr&#228;ge und ein entsprechendes Qualit&#228;tsmanagement sind f&#252;r Hermann Weber wichtige Voraussetzungen, um aromatische Wei&#223;- und kr&#228;ftige Rotweine zu produzieren. Das besondere Steckenpferd des Betriebes liegt in der Rebsorte Blauer Portugieser. Im Weinkeller steht der Winzer in st&#228;ndigem Dialog mit seinen Weinen. Dabei gibt Hermann Weber seinen Weinen die n&#246;tige Zeit, um das gesamte Potenzial voll zu entfalten.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;sch&#246;ne Leichtigkeit mit ansprechender S&#228;ure und W&#252;rze; s&#252;dtirolerisch bzw. steierm&#228;rkisch; Feierabendwein mit leichtem Rosenduft&#8230;&#8221;<br />
Nr. 8: 2009 Portugieser trocken „Flonheimer Rotenpfad&#8221; (Lage: 59 ha)<br />
W&#252;rzige Noten bestimmen diesen Portugieser, gepaart mit Ankl&#228;ngen von Cassis, Schattenmorellen und einem Hauch von Marzipan und Bitterschokolade. Im Geschmack intensivieren sich die roten Fr&#252;chte. Mit seiner samtigen und tiefgr&#252;ndigen Art schmeichelt er dem Gaumen. Ein kraftvoller Wein mit viel Charakter.<br />
27 Jahre alt sind die Portugieserreben. Sie stehen auf einem andesitischen Basalt (Melaphyr)-Boden.<br />
Alc. 13,5 % Vol., • RZ 0,7 g/l, • S 4,8 g/l<br />
Erzeuger: Weingut Gallé; Klaus und Ortrud Gallé f&#252;hren dieses Weingut seit 1995. Mit warmen, trockenen S&#252;dhanglagen in Flonheim und Uffhofen ist das Weingut bestens best&#252;ckt. Reduzierte Ertr&#228;ge, Selektion im Weinberg und eine umweltschonende Bewirtschaftung sind die Eckpfeiler der Betriebsphilosophie. Und das alles im Verst&#228;ndnis von „soviel wie n&#246;tig, so wenig wie m&#246;glich&#8221;. K&#246;rperreiche, dichte Rotweine z&#228;hlen zu den St&#228;rken des Weinguts. Klaus Gallé hat in seiner relativ kurzen Praxis schon jede Menge Erfahrungen im Ausbau von hochkar&#228;tigen Rotweinen gemacht. Dabei spielt f&#252;r ihn die akribische Auswahl hochwertiger Barriques bei der Vinifizierung der Rotweine eine wichtige Rolle. Bekannt ist er f&#252;r Top Portugieser-Qualit&#228;ten, mit denen er zeigt, was sich aus dieser bisher wenig beachteten Rotweinsorte alles machen l&#228;sst.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;Gew&#252;rznelken; dichtere Farbe als Sp&#228;tburgunder; R&#252;ckverschnitt zwischen im Holz ausgebauten Chargen und Chargen aus dem Stahltank??&#8230;&#8221;<br />
Nr. 9: 2009 Portugieser trocken „Gau-Weinheimer Kaisergarten&#8221;<br />
In der Nase zeigt der Blaue Portugieser sch&#246;ne Aromen von Sauerkirsche, roten Waldbeeren, gepaart mit einem Hauch Vanille. Am Gaumen pr&#228;sentiert er seine saftige runde Statur mit kr&#228;ftigem R&#252;ckgrat und leicht schokoladiger Note. Ein Rotwein von warmer, samtiger Art. Sch&#246;ner Begleiter zu gebratenem Rindfleisch.<br />
22 Jahre alt sind die Portugieserreben, die tief in kalkhaltigem Lehmboden wurzeln, nach S&#252;den exponiert im steilsten Weinberg des Weingutes.<br />
Alc. 13,5 % Vol., • RZ 1,5 g/l, • S 4,8 g/l</p>
<p>Erzeuger: Weingut Hoch - Borntaler Hof, Wallertheim (www.weingut-hoch.com)<br />
Bewirtschaftete Rebfl&#228;che: 15 ha.<br />
Der Borntaler Hof in Wallertheim: hier ist Rheinhessen ganz sich selbst, mit einem herrlichen Blick auf die entspannte H&#252;gellandschaft. Alexander und Heinz-G&#252;nther Hoch arbeiten mit gro&#223;er Begeisterung daran, mit modernen Produktionstechniken und im Einklang mit der Natur das Beste aus ihren Reben zu erzeugen. Die Weine sind modernes und innovatives Handwerk. Die Leidenschaft der Winzer schmeckt man raus. Die Hochs haben eine der Top-Strau&#223;wirtschaften der Region, wurden daf&#252;r schon mit h&#246;chsten Meriten versehen, machen selbstredend gute Weine und haben einen rheinhessenweiten kulinarischen Ruf (K&#252;che: Hermine Hoch).<br />
Nr. 10: 2009 Sp&#228;tburgunder trocken „Dalsheimer Sauloch&#8221; (Lage: 119 ha)<br />
In der Nase w&#252;rzige Komponenten und schwarzer Pfeffer mit leichten Ankl&#228;ngen von Kaffee. Am Gaumen intensiviert sich die w&#252;rzige Art. Ein gehaltvoller und kr&#228;ftiger Sp&#228;tburgunder mit kerniger S&#228;urestruktur. Idealer Begleiter zum Wildschweinbraten.<br />
32 Jahre alt sind die Sp&#228;tburgunderreben. Sie stehen auf einem L&#246;ss-Lehmboden mit hohem Tonanteil.<br />
Alc. 13,6 % Vol., • RZ 0,2 g/l, • S 5,2 g/l<br />
Erzeuger: Weingut Kroll, Bermersheim (www.weingut-kroll.com)<br />
15 ha Rebfl&#228;che werden bewirtschaftet durch Wilfried Kroll (Winzermeister) und Frau Ulrike. Bereits in der 3. Generation f&#252;hrt Familie Kroll das Weingut in Bermersheim. Mit viel Liebe und Sorgfalt werden die Weinberge gepflegt, um das Optimum an Qualit&#228;t heraus zu kitzeln. Junior Thomas Kroll, ambitionierter Kellermeister, ist mit gro&#223;er Begeisterung und viel Engagement in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Seit Abschluss seiner Ausbildung zeichnet er f&#252;r den Weinausbau im familieneigenen Weingut verantwortlich. Durch seine Experimentierfreude bringt er viel neuen Wind in das Weingut. Der Sp&#228;tburgunder ist hier die Paradesorte. Dieses Weingut ist eines der Nachwuchstalente Rheinhessens. Seit 2011 ist das Weingut Kroll als empfohlener Betrieb in den Weinf&#252;hrern Gault Millau und Eichelmann gef&#252;hrt.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;Himbeere; pfeffrig; Ankl&#228;nge an einen Cabernet-Franc?; kr&#228;uterig;&#8230;&#8221;<br />
Nr. 11: 2009 Sp&#228;tburgunder trocken „Gau-Algesheimer Goldberg&#8221; (Lage: 44 ha)<br />
In der Nase pr&#228;sentieren sich Aromen von kleinen roten Beeren mit Komponenten von Vanille und Herzkirschen. Im Geschmack ein kraftvoller Sp&#228;tburgunder mit Ankl&#228;ngen von Schattenmorelle und mit intensivem Nachhall. Idealer Begleiter zu Wildgerichten und Burgunderbraten.<br />
31 Jahre alt sind die Sp&#228;tburgunderreben. Sie stehen auf einem L&#246;ss-Lehmboden mit Tonanteil.<br />
Alc. 14,0 % Vol., • RZ 1,0 g/l, • S 5,2 g/l<br />
Erzeuger: Wein- und Sektgut St. Nikolaushof - Hattemer (www.weingut-nikolaushof.de) Das Weingut umfasst 16 ha; Betriebsinhaber: Klaus Hattemer. Der Gutsausschank „Nikolausstube&#8221; (Genie&#223;ertipp) ist fest in H&#228;nden von Frau Anja Hattemer, die im Service unterst&#252;tzt wird von der &#228;ltesten Tochter Katrin. Das Familienweingut liegt im St&#228;dtchen Gau-Algesheim. Moderate Ertr&#228;ge durch nachhaltige Bewirtschaftung sind das Bestreben des Winzermeisters Klaus Hattemer. Mit allergr&#246;&#223;ter Sorgfalt produziert er bek&#246;mmliche und feinfruchtige Weine und Winzersekte. Seine besondere Leidenschaft geh&#246;rt seinen im eigenen Sektgut hergestellten Winzersekten. Hier werden seit Jahren hohe Auszeichnungen erreicht.<br />
Anmerkungen aus der Verkostung, die sehr kontrovers ausfiel, weil die zum Ausschank gekommenen Flaschen sich wohl unterschiedlich entwickelt hatten: „&#8230;Eisbonbon; sehr spitze S&#228;ure f&#252;r einen Rotwein; unharmonisch; M&#246;belpolitur; Bohnerwachs; fehlerhaft?&#8230;&#8221;<br />
Nr. 12: 2009 Sp&#228;tburgunder trocken „Mainzer St. Alban&#8221; (Lage: 853 ha)<br />
Dieser Sp&#228;tburgunder entwickelte w&#228;hrend seiner 12 monatigen Holzfassreife w&#252;rzige Geschmacks- und Duftkomponenten, gepaart mit Nuancen von Cassis, Waldbeere und Herzkirsche. Feine Burgundernoten und ein kr&#228;ftiges R&#246;staroma pr&#228;gen diesen Wein. Im Geschmack ist dieser Sp&#228;tburgunder sehr ausgewogen und zeigt eine tolle Saftigkeit am Gaumen. -<br />
20 Jahre alt sind die Sp&#228;tburgunderreben. Sie stehen auf sandigem Lehmboden.<br />
Alc. 14,6 % Vol., • RZ 0,2 g/l, • S 5,2 g/l<br />
Erzeuger: Weingut Fleischer - Stadt Mainz, Mainz-Hechtsheim (www.weingut-fleischer.de)<br />
Gr&#246;&#223;e: 20 ha; Rebspiegel: 24% Riesling, 17 % Burgundersorten, 10% Dornfelder, 9% Portugieser, 7 % Merlot . Beste Lagen: Mainz-Laubenheimer Edelmann, Bodenheimer Hoch, Hechtsheimer Kirchenst&#252;ck; Durchschnittsertrag: 71 hl/ha. Weinbau in der Familie seit 1742<br />
Michael /Kellermeister) und Hans Willi Fleischer bewirtschaften die Weinberge in den besten Lagen rund um Mainz, wozu seit 1994 die gepachteten Rebfl&#228;chen des Weingutes der Stadt Mainz geh&#246;ren. Unterst&#252;tzt werden sie dabei von Sabine Fleischer. Die Rotwein-Spezialisten haben ein besonderes Faible f&#252;r den Merlot, doch auch Cabernet und Sp&#228;tburgunder gelingen &#252;berzeugend. Manche Weine zeigen einen leichten Bitterton, doch die besten Roten sind entwicklungsf&#228;hig und gepr&#228;gt von sch&#246;ner Dichte.<br />
Aussiedlung 1968<br />
Anmerkungen aus der Verkostung: „&#8230;in der Nase sehr alkoholisch; &#228;therisch; weniger Alc. w&#228;re in diesem Fall mehr; brennt im Abgang; austauschbar?; charakterlos?&#8230;&#8221;<br />
Damit beendeten wir diesen Querschnitt durch das Selections-Angebot rheinhessischer Weine, nicht ohne die letzten 3 Rotweine noch heftig durchzudiskutieren. Wir schauen umso gespannter auf das Verkostungsangebot anl&#228;sslich unserer 30-j&#228;hrigen Jubil&#228;umsfeier am Samstag, den 17.11.2012.<br />
Anmerkung: Die Ausf&#252;hrungen zu den Weinbeschreibungen und den Informationen zu den Weing&#252;tern sind in gro&#223;en Teilen w&#246;rtliche Zitate aus dem Weinf&#252;hrer &#8220;Selection Rheinhessen Kollektion 2012&#8243; des „Beratungsring RS-Selection Rheinhessen&#8221; e.V., Alzey. Im &#252;brigen bedanken wir uns f&#252;r die gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung des Rheinhessenwein e.V., Alzey, vertreten durch Herrn Kern, bei der Rekrutierung und Logistik der hier und der zu unserem Jubil&#228;um angestellten Weine.</p>
<p>Verfasser: Wolfgang Klug</p>
<p><a href="http://www.weinbruderschaft-koeln.de/wbsblog/wp-content/uploads/2012/12/probenergebnis-rheinhessen-selection.pdf">Probenergebnis  Verkostung von Selections-Weinen aus Rheinhessen (pdf)</a></p>
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		<title>13.09.2012 Weinprobe Spanische Pago-Weine</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 21:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Probenberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Probenberichte 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;bersicht &#252;ber die Bedingungen und Hintergr&#252;nde
Es war einmal, so fangen M&#228;rchen, also nicht ganz wahre Geschichten an. In Spanien lebte der Marques de Gringon, mit b&#252;rgerlichem Namen Carlos Falco.
Er hatte ein gro&#223;es landwirtschaftliches Anwesen westlich von Toledo und wollte einen Teil des Grundbesitz nutzen, um Wein nach seinen Vorstellungen herzustellen.
Dazu konsultierte er &#214;nologen, die die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bersicht &#252;ber die Bedingungen und Hintergr&#252;nde</p>
<p>Es war einmal, so fangen M&#228;rchen, also nicht ganz wahre Geschichten an. In Spanien lebte der Marques de Gringon, mit b&#252;rgerlichem Namen Carlos Falco.<br />
Er hatte ein gro&#223;es landwirtschaftliches Anwesen westlich von Toledo und wollte einen Teil des Grundbesitz nutzen, um Wein nach seinen Vorstellungen herzustellen.<br />
Dazu konsultierte er &#214;nologen, die die B&#246;den begutachteten und das Klima aufzeichneten und dann zu dem Schluss kamen, dass man dort sehr gut Wein anbauen k&#246;nnte. Was fehlte, war der n&#246;tige Niederschlag, aber den fehlenden Regen konnte man ja durch k&#252;nstliche Bew&#228;sserung ersetzen. Statt der damals &#252;blichen Beregnungstechnik setzte er die effektivere und sparsamere israelische Technik der Tr&#246;pfchenbew&#228;sserung ein. Das war damals selbst in Kalifornien noch nicht &#252;blich.<br />
Dieser Aufwand zahlte sich bald aus, und die Weine feierten auch international Erfolge und f&#252;hrte dazu, dass die B&#252;rokratie aufwachte und feststellte, dass dort wo der Wein w&#228;chst, ist gar kein offizielles Anbaugebiet war. Also alles roden !<br />
An dieser Stelle w&#228;re das M&#228;rchen zu Ende gewesen, wenn Carlos Falco nicht zum spanischen Hochaldel geh&#246;rt h&#228;tte. So fand man doch noch einen Weg, den Weinanbau in die Legalit&#228;t zu bringen, und 2002 wurde der „Vino de Pago&#8221; aus der Taufe gehoben, 2003 vom spanischen Landwirtschaftsministerium und 2004 auch von der EU abgesegnet. Damit steht dieses Modell auch anderen Winzern offen, wenn sie die entsprechenden Anforderungen erf&#252;llen:<br />
Der entscheidene Punkt f&#252;r einen „Pago&#8221; ist die geographische Einordnung. Ein Vino de Pago (VP) muss ein geschlossenes Gebiet sein, die Trauben d&#252;rfen nur daraus stammen, es d&#252;rfen keine zugekauften Trauben verarbeitet werden, die sie d&#252;rfen auch nicht aus gepachten Weinbergen stammen. Ein VP-Bereich darf nicht  gleich gro&#223; oder gr&#246;&#223;er sein als der Gemeindebezirk, in dem er liegt. Es muss ein Qualit&#228;ts-Kontrollsystem existieren, das zumindest die Anforderungen f&#252;r eine DOCa erf&#252;llt. Befindet sich der gesamte Bereich innerhalb einer DOCa, so darf die Bezeichnung „Vino de Pago Calificado&#8221; verwendet werden, wenn die dortigen DOCa-Anforderungen erf&#252;llt sind. Von dieser Regel abgeleitet muss der Bereich also nicht unbedingt innerhalb eines DO- oder DOCa-Bereiches liegen. Ein VP-Bereich kann auch aus verschiedenen, &#246;rtlich getrennten Weinbergen in diesem Gebiet bestehen. Die einzelnen Teilbereiche m&#252;ssen also nicht zusammenh&#228;ngen und aus einer Parzelle stammen. Sie sollten aber in der N&#228;he der Kellerei liegen. Die Weine m&#252;ssen getrennt von den „Nicht-Pago-Weinen&#8221; des Betriebes ausgebaut werden und der Weinbereitungs-Prozess muss klar verfolgbar sein.<br />
Der Name sollte schon seit zumindest f&#252;nf Jahren als Bezeichnung f&#252;r besondere Weine verwendet worden sein. Die Voraussetzungen bzw. Bedingungen f&#252;r den Vino-de-Pago-Status muss von jeder autonomen Region Spaniens selbst festgelegt werden. Die Bodega muss hierf&#252;r einen formalen Antrag stellen und &#252;ber f&#252;nf Jahre die Besonderheiten zu Klima, B&#246;den, Vegetationszyklus etc. dokumentieren. Das Mikroklima scheint &#252;brigens keine entscheidende Rolle zu spielen, denn in den Antragsformularen wird nicht danach gefragt.<br />
Der Vino de Pago ist daher jeweils im Alleinbesitz eines Weingutes. In den offiziellen Darstellungen ist der Vino de Pago die Spitze der spanischen Weinproduktion - Basis sind Landweine, (VDT, jetzt IGP), Mtiilebau die Qualit&#228;tsweine aus den DO&#8217;s wie z.B. DO Toro, Penedes, Navarra&#8230; und dar&#252;ber als Spitze die &#8220;Vino de Pago&#8221;.<br />
In Wahrheit ist es jedoch nur die kleinste geographische Einstufung, die es in Spanien gibt. F&#252;r die Weine muss Qualit&#228;tsniveau erreicht werden, das nicht unter den Anforderungen f&#252;r die DO-Wein liegt.<br />
Das bedeutet, dass das ganze System aus der Not heraus geboren wurde. Einige Weing&#252;ter machten Druck, da sie ihre Produkte nur als Landwein verkaufen durften, allen voran der erw&#228;hnte Carlos Falco. Denn eigentlich sagt die Bezeichnung „Vino de Pago&#8221; nicht viel aus. Die geforderte Qualit&#228;t entspricht der einer DO, und ansonsten k&#246;nnen die Weing&#252;ter machen, was sie wollen:<br />
Es gibt keine Kriterien wie Hektarh&#246;chstertr&#228;ge und bestimmte Herstellverfahren oder zugelassene Reben  sind nicht regionstypisch.<br />
Ob jemals alle Kandidaten den Pago-Status zuerkannt bekommen werden ist ebenfalls fraglich, denn die Regionalparlamente m&#252;ssen die entsprechenden Verordnungen f&#252;r ihr Gebiet erlassen. Und in den renommierten Regionen wie z.B. Rioja, Ribera del Duero, Toro, Priorato ist wenig Neigung vorhanden, das zu tun.<br />
Deshalb gibt es erst in Castilla-La Mancha, Navarra und Valencia ausgewiesene VP. Verwirrung bei den Konsumenten &#252;ber den Begriff Pago entsteht zus&#228;tzlich dadurch, dass einige Weing&#252;ter den Zusatz Pago in ihrem Weingutsnamen oder bei ihren Wienen verwenden. (Z.B. die Bodegas Pago de Carraovejas oder Pago de los Capellanes)<br />
Das ist seit 2006 nicht mehr zul&#228;ssig, aber f&#252;r die, die den Begriff Pago schon vorher verwendet haben, gilt ein Bestandsschutz.<br />
Anw&#228;rter f&#252;r die Erteilung eines Pago-Status haben sich in der privaten Vereinigung „Grandes Pagos de España&#8221;   - was man mit „die gro&#223;en Crus Spaniens&#8221; &#252;bersetzen kann - zusammengeschlossen. Mitbegr&#252;nder dieser z.Z. 25 Betriebe umfassenden Organisation waren Carlos Falcó und Manuel Manzaneque. In dieser Gruppe, die auch im Ausland Werbung f&#252;r sich macht, sind fast alle bisher anerkannten Vinos de Pago-Produzenten<br />
Eine &#220;bersicht der DO- und VPWeine Spanien findet sich unter:<br />
http://www.wein-aus-spanien.org/images/stories/D.O.LANDKARTE.pdf<br />
eine entsprechende &#220;bersicht &#252;ber die IGP-Weine (ehemals VdM-Weine) findet sich unter: http://www.wein-aus-spanien.org/images/stories/Karte_Landweine.pdf</p>
<p>Die verkosteten Weine:</p>
<p>Doch  nun genug der Theorie und zur Beschreibung der verkosteten Weine, die gr&#246;&#223;tenteils bei uns in Deutschland nicht zu kaufen sind.<br />
Unsere Probe startete mit einem „2004&#8242;er Cava Gran Reserva, brut natur&#8221; von der Bodega Cava Recaredo aus St.Sadurni d&#8217;Anoia  - dem Zentrum der Cava-Produktion. Das Weingut wurde 1924 gegr&#252;ndet, besitzt ca. 50 ha Weinberge und ist seit 1990 Demeter zertifiziert. Dieser Cave, ein Cuvee aus den klassischen Sorten Macabeo und Xarel-lo, zeigte sich entsprechend herb fruchtig, etwas brotig und hat eine deutliche, etwas gr&#252;ne S&#228;ure. Bei 12% Alkohol sind die Trauben wahrscheinlich sehr gr&#252;n gelesen worden.<br />
Der n&#228;chste Wein war ein „2010&#8242;er Albarino Finca Monte Alto&#8221; von der Bodegas  Fillaboa,. Die Bodega ist eines der &#228;ltesten Weing&#252;ter in der DO Rias Baixas und der gr&#246;&#223;te Betrieb im Ort Pontevedra. Der Wein stammt aus der 6 ha gro&#223;en Einzellage am Monte Alto und pr&#228;sentiert sich sehr zart und blumig, war dann aber im Abgang recht kurz.<br />
Und noch ein Wei&#223;wein stand auf unserer Probenfolge, der „2011&#8242;er Cervoles Blanc&#8221;  (je 50% Chardonnay und Macabeo) vom Weingut Cervoles Cellers am s&#252;dlichen Ende der DO Costers del Segre. Die Parzellen liegen auf 700 -750 m H&#246;he. Verg&#228;rung und der weitere Ausbau des Weines erfolgte f&#252;r 8 Monate in Barriques aus franz&#246;sischer Eiche mit einer Batonnage &#252;ber 6 Monate. Wir konnten einen zarten, leichteren Wein verkosten, der aber noch deutlich vom Holz gepr&#228;gt war.<br />
Dann wechselten wir zu den Rotweinen. Der „2007&#8242;er Calzadilla Opta&#8221;, ein Cuvee aus Tempranillo, Gorueda und Syrah war der erste echte Pago-Wein. Die Bodega Uribes Madero wurde 1980 in Huete gegr&#252;ndet und ist das einzige Weingut im Umkreis von ca. 100 km. Die Weinberge umfassen ca. 20 ha und liegen auf 900 - 1000 m H&#246;he. Auch wenn es nicht das Spitzencuvee war, konnte der Wein doch durch seine dichte, kirschige Frucht mit leicht kr&#228;utrigen Noten gefallen.<br />
Aus den Penedes kam der n&#228;chste Wein eines Pago-Anw&#228;rters, der „2007&#8242;er Gran Caus Reserva&#8221; von der Bodegas Can Rafols dels Caus. Ein typisches Bordeaux-Cuvee, dessen Trauben von mehreren Parzellen mit &#252;ber 30-j&#228;hrigen Reben stammen. Ein dichter, voller, aber noch sehr jugendlicher und kantiger Wein. Dadurch variierte unsere Bewertung recht stark.<br />
Der &#8220;2006&#8242;er Martue Especial&#8221; war ein Cuvee aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah und war noch nicht als Pago geadelt. Inzwischen hat die 2002 gegr&#252;ndete Bodegas Martue in der Provinz Toledo den Pago-Status zuerkannt bekommen als Pago „Campo de La Guardia&#8221;  Das Weingut besitzt dort ca. 90 ha Weinberge. Der Wein pr&#228;sentierte sich sauber, rund und weich mit einer deutlichen, fast schon morbiden Reifenote und hat sicher seinen H&#246;hepunkt erreicht.<br />
Es folgte ein weiterer Bordeaux-Verschnitt, der „2007&#8242;er Hipperia&#8221; der Bodega Pagos de Vallegarcia, der sich noch mit dem Titel eines Landweines aus Kastilien begn&#252;gen muss. Die ersten Weinberge des Weinguts wurden 1999 bepflanzt.<br />
Obwohl er „nur&#8221; ein Landwein aus Kastilien war, konnte er doch durch seine saubere, klare und elegante Art gefallen. Ein sehr interessanter Wein.<br />
F&#252;r die n&#228;chsten Weine wurden typische spanische autochtone Rebsorten verwendet:<br />
Der &#8220;2009&#8242;er Art&#8221; der Bodegas y Vinedos Luna Berberide stammte aus der DO Bierzo und pr&#228;sentierte sich auch entsprechend typisch f&#252;r einen Wein aus der Rebsorte Mencia: Fruchtig, gut strukturiert, aber noch etwas kantig mit adstringierendem Tannin. Die Trauben stammen von 60 Jahre alten Reben und der Wein wurde 18 Monate in franz&#246;sischen Barriques ausgebaut.<br />
Das Weingut wurde 1987 gegr&#252;ndet und besitzt 80 ha Weinberge auf 700 -800 m<br />
Weiter im S&#252;den, von Zentralspanien bis Valencia am Mittelmeer, ist Bobal die typische, autochtone Rebsorte.<br />
Der erste Bobal, der „2010&#8242;er Signo&#8221; stammt von der Finca Sandoval. Das Weingut ist relativ jung, es startete 1998 in der Provinz Cuenca, im Herzen der Manchuela.<br />
Unser Wein stammt von 60 Jahre alten Reben aus einem 2,4 Hektar gro&#223;en Weinberg der sich bis auf 1050 m hoch zieht.  Nach einer Kaltmazeration  in kleinen Tanks (ca. 5000 Liter) wurde der Wein im Barrique vergoren und ohne Filterung oder Kl&#228;rung abgef&#252;llt.<br />
Ein sauberer, dichter, fruchtiger und gut strukturierter Bobal, der aber im Vergleich zum n&#228;chsten Wein doch breiter und weniger elegant war.<br />
Der zweite Bobal der „2010&#8242;er  Finca Terrerazo&#8221; von Bodegas y Vinedos Mustiguillo war wieder ein echter Pago-Wein der erste offizielle Pago in der Provinz Valencia.<br />
Das Weingut Mustiguillo ist ein ca. 87 ha gro&#223;er Familienbetrieb, der 1999 gegr&#252;ndet wurde und liegt im Hochland von Valencia auf ca. 850 Metern H&#246;he Das Klima ist hier mediterran, mit kalten Wintern und hei&#223;en Sommertagen aber k&#252;hlen Sommern&#228;chten.<br />
Entsprechend pr&#228;sentierte sich dieser Bobal deutlich eleganter und finessenreicher, aber auch noch eckiger, kantiger und s&#228;urebetoner als der vorherige Wein aus der Manchuela.<br />
Es folgten weitere Weine mit den Spanien-typischen Rebsorten Granacha bzw. Tempranillo<br />
Der 2005&#8242;er beziehungsweise der „2007&#8242;er Secastillo tinto&#8221; von Bodegas Vinas del Vero aus dem n&#246;rdlichen Teil des Somontano waren reine Grenache-Weine von alten Reben, 10 Monate im Barrique ausgebaut.<br />
Das Weingut besitzt ca. 48 ha Weinberg, die auf 700 m H&#246;he liegen. Daher pr&#228;sentierte sich dieser Granacha, im Gegensatz zu den zentralspanischen Weinen, sehr fruchtig, schlank, ja fast ein wenig kantig.<br />
Der „2008&#8242;er Alonso del Yerro&#8221; folgte als reinrassiger Tempranillo aus dem Ribeira del Duero. Das Weingut Alonso del Yerro war 2002 ein Hochzeitsgeschenk f&#252;r den Besitzer und seine Frau. Auf der  Finca de Santa Marta sind 26 ha in Bewirtschaftung. Die Reben stehen auf kalkhaltigem roten Ton, Kies und Sand in einer H&#246;he von 800 -840 m. Und so zeigte sich dieser Wein auch als typischer, dichter, fruchtiger Ribera del Duero mit festem Tannin.<br />
Der n&#228;chst Wein war der „2009&#8242;er Mauro tinto&#8221; aus 90% Tempranillo und 10% Syrah. Die Bodega verf&#252;gt &#252;ber 55 ha Kalk- oder Kalk-Lehmhaltige Weinberge rund um Tudela. (Navarra)  Das Alter der Reben liegt zwischen 20 und 25 Jahren. Das Klima ist hier kontinental, mit einigen atlantischen Einfl&#252;ssen und starken  Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Der Ausbau erfolgt zu 75% in franz. Eiche, zu 25% in amerikanischer Eiche, der Anteil an neuem Holz betr&#228;gt 20%.<br />
Der verkostete Wein war nur der Zweitwein des Weingutes, aber auch war dicht, fruchtig mit festem, reifem, leicht schokoladigem Tannin und trotzdem feiner S&#228;ure.<br />
Unser letzter Rotwein war wieder ein echte Pago Wein, der „2006&#8242;er Finca Elez&#8221; aus 80% Tempranillo und 20 % Cabernet Sauvignon und Syrah.<br />
Die D.O. Finca Elez hat etwa 39 ha und liegt auf gut 1000 Meter H&#246;he, mitten in der Sierra de Alcaraz, s&#252;dlich der Provinz Albacete. Dadurch k&#252;hlen sich die Weinberge trotz der kontinentalen, hei&#223;en Sommertage nachts deutlich ab und die Weine behalten ihre Frische. Und so pr&#228;sentierte sich auch der Wein: dicht, fruchtig mit h&#228;rterem aber reifen Tannin und feiner S&#228;ure.<br />
Dann gab es zum Abschluss der Probe, denn was w&#228;re eine Spanien-Probe ohne einen Sherry ?<br />
Die Bodega Valdespino ist eines der &#228;ltesten Weing&#252;ter von Jerez, das sich bis zum Jahre 1430 zur&#252;ckverfolgen l&#228;sst. Die normale Sherry-Produktion ist bisher nicht durch au&#223;ergew&#246;hnliche Qualit&#228;t aufgefallen. Deutlich besser dagegen ist die Spitzenlinie „Marqués del Real Tesoro&#8221;. Daraus verkosteten wir den Oloroso „Almirante&#8221;. Seine Trauben stammen aus der nach S&#252;dosten ausgerichteten Lage „Macharnudo Alto&#8221;, die etwas 135 m &#252;ber dem Meeresspiegel liegt. Sie zeichnet sich durch die wei&#223;en &#8220;Albariza&#8221; B&#246;den aus, die ein Austrocknen verhindern und die Reben auch im Sommer noch mit Wasser versorgen k&#246;nnen. Ein typischer, gut gemachter Oloroso mit herber, zart s&#252;&#223;er Frucht.<br />
Das war eine Probe der offiziellen Pago-Weine und deren Anw&#228;rter aus der Gruppe  „Grandes Pagos de España&#8221;. Etwas mehr als die H&#228;lfte der Weing&#252;ter die in der Vereinigung „Grandes Pagos de España&#8221; zusammengeschlossen sind, konnten wir diesen Abend verkosten und uns ein Bild &#252;ber die Qualit&#228;t machen.<br />
Die Weine hatten zeigten durchg&#228;ngig eine hohe Qualit&#228;t, man merkte aber auch, dass der Anspruch auf einen Pago-Status die Weine nicht automatisch &#252;ber das Qualit&#228;tsniveau der umgebenden DO&#8217;s hebt.</p>
<p>Verfasser: Dieter Ockelmann</p>
<p><a href="http://www.weinbruderschaft-koeln.de/wbsblog/wp-content/uploads/2012/12/probenergebnis-spanische-pago-weine_13_09_2012.pdf">Probenergebnis Spanische Pago-Weine 13.09.2012</a> (pdf)</p>
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