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      19:00 -22:00
      17.10.2019
      Pfarrzentrum St.Marien, 3.Stock Kapellenstr.7, 51103 Köln-Kalk

      Rueda ist inzwischen die Spanische Region für Weißweine. Jahrelang
      wurden nur unbedeutende Weißweine produziert. Erst als in den 1970er
      Jahren der Weinerzeuger Marqués de Riscal aus der Rioja mit Unterstützung
      vom französischen Önologen Emile Peyaud die Rebsorte Verdejo pflanzte
      und nach modernen Verfahren Weißwein produzierte, begann der große
      Aufstieg. Unser Weinbruder Uwe Lommertin hat vor Ort für uns eine Auswahl
      getroffen.

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Archiv für die 'Probenberichte 2015' Kategorie

12.03.2015 Mitgliederversammlung mit Weinen aus dem Rheingau

Erstellt von Dieter am 22. Juni 2015

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Der Kellermeister hatte für die Teilnehmer einen Sekt und 11 Weine aus dem Rheingau – unserem deutschen Jahresthema – zusammengestellt. Da über interne Themen diskutiert wurde, gab es keine Bepunktung der Weine.

2015_03_Weine der Mitgliederversammlung

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19.02.2015 Reinsortige Rotweine aus Südafrika

Erstellt von Dieter am 22. Juni 2015

In Südafrika sind ca.100.000 ha mit Reben für die Weinherstellung bestockt.(Also etwa so viel wie in Deutschland)  Dazu kommen noch etwa 20.000 ha für die Produktion von Tafeltrauben.
Bei dieser  großen Fläche mussten wir uns auf die wesentlichen roten Rebsorten beschränken. Für unsere Probe mit südafrikanischen Rotweinen waren das die Rebsorten Pinotage, Cabernet Sauvignon, Syrah und Spätburgunder. Rote Cuvees sollen dann später im Herbst verkostet werden.
Unsere Probe begann mit Pinotage, Südafrikas einziger autochthoner Rebsorte. 1925 kreuzte Professor Perold an der Universität von Stellenbosch Pinot Noir und Cinsaut (die auch Hermitage genannt wird)  und nannte die neu entstandene Sorte Pinotage, allerdings kamen erst 1961 erste Pinotage-Weine auf den Markt.

Zum Eingewöhnen begannen wir mit dem 2013’er Pinotage vom Weingut Beyerskloof  (1) aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Es war ein einfacher, etwas breiter Wein.
Danach folgte der 2010’er Pinotage „Bushwine“ von der Kooperative Swartland Wynkelder  (2) aus dem Anbaugebiet Swartland. Auch hier ein einfacher, sauberer Wein, der etwas auf gefälligen Massengeschmack getrimmt war.
Auf höherem Niveau ging es weiter mit dem 2012’er Pinotage vom Weingut Laibach (3), wieder aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Dieser Wein war deutlich dichter, klarer und hatte mehr Struktur als seine beiden Vorgänger, war aber noch eigentlich zu jung und hatte deshalb deutliche Ecken und Kanten.
Als vierten und letzten Pinotage gab es dann einen 2012’er Pinotage „Carpe Diem“ vom Weingut Diemersfontein (4) aus dem Anbaugebiet Paarl. Dieser Wein steht auch für die Stilrichtung „Mocca-Pinotage“, die das Weingut mit kreiert hat. Es war ein dichter, klarer Wein mit dezentem Moccaton, festem Tannin und noch viel Holz. Insgesamt wirkte er stärker international geprägt, was ihm vielleicht auch zu einer etwas besseren Bewertung half. Allerdings war auch dieser Pinotage noch viel zu jung.
Nach diesen vier Pinotage-Weine wendeten wir uns einer internationalen Rebsorte, dem Cabernet Sauvignon mit drei Weinen zu.
Als ersten konnten wir den 2013’er Cabernet Sauvignon vom Weingut Petit Ferme (5) aus dem Anbaugebiet Franschhoek verkosten. Er präsentierte sich als sauberer, weicher Cabernet Sauvignon, der aber deutlich nach Pflaumenkompott mit Zimt und Vanille schmeckte. Trotzdem wurde er fast so gut wie der beste Pinotage bewertet.
Dann folgte der 2011’er Cabernet Sauvignon vom Weingut Morgenhof (6) aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Obwohl er zwei Jahre älter ist, wirkte er sehr viel verhaltener in der Frucht, und zeigte deutliche Ecken und Kanten. Die bessere Struktur verhalf ihm auch zu einer besseren Bewertung.
Den Abschluss der Cabernet Sauvignon-Reihe machte der 2010’er Cabernet Sauvignon „Vineyard Selection vom Weingut Kleine Zalze (7) ebenfalls aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Ein dichter, gradliniger, klarer Cabernet Sauvignon mit immer noch festem Tannin, aber insgesamt stimmte hier alles. Das war bisher der beste Wein des Abends.
Als weiter Rebsorte wurde nicht Merlot sondern Syrah ausgewählt. Merlot neigt im warmen Klima oft zu marmeladigen Weinen, während Syrah unter diesen Bedingungen die charakter­volleren Wein hervorbringen kann.
Der erste, ein 2011’er Shiraz vom Weingut Neil Elis (8) aus dem kühleren Elgin war ein sehr dichter, gut strukturierter Syrah mit festem, aber reifem Tannin.
Dann folgte der 2012’er Shiraz vom Weingut Delheim (9) aus dem Anbaugebiert Stellenbosch. Hier war die Meinung, dass es sich um einen sauberen, aber etwas neutralen und weniger fruchtigen Syrah handelt. Deshalb erhielt der Wein auch die schwächste Bewertung von allen drei Syrahs.
Den Abschluss machte der 2010’er Shiraz vom Weingut La Motte (10) aus dem Anbaugebiet Franchhoek. Ein dichter, sauberer, fruchtiger und gut strukturierter Syrah mit festem, reifem, noch etwas adstringierendem Tannin. Diese Art gefiel den Verkostern und sie kürten ihn zum besten Wein des Abends.
Seit in kühlen, hochgelegenen Gebieten wie z.B. Elgin nicht nur mit Obst sondern auch mit Reben bepflanzt werden, haben die Winzer auch mit Spätburgunder eine Chance, elegante, typgerechte und nicht fette Wein zu produzieren. Das wollten wir prüfen und daher gab es zum Abschluss noch zwei Spätburgunder-Weine.
Der erste Spätburgunder, der 2012 Pinot Noir Sutherland vom Weingut Thelema (11) war sehr fruchtig, aber nicht ganz klar und sauber. Mit seinen etwas dumpfen Tönen kamen die Verkoster nicht klar – abgesehen davon, dass nach dem dichten Syrahs die leichteren Spätburgunder sowieso einen schweren Stand hatten.
Der zweit Wein, der 2012’er Pinot Noir vom Weingut Paul Kluver (12) kam dann etwas besser weg. Er war klarer, etwas dichter und breiter als der Wein davor, aber sonst ein typischer Spätburgunder. Mit diesem Spätburgunder konnten sich wenigstens Einige anfreunden.

Mit dieser Probe hatten wir einen kleinen Überblick über eine ausgewählte Anzahl an Rebsorten. Für den Pinotage konnten sich die meisten nicht erwärmen, auch beim Spätburgunder fehlte die Symphatie,  aber die kräftigeren Rebsorten Cabernet Sauvignon und Syrah gefielen den Verkostern.

Kurze Informationen über die Weingüter:

(1)       Weingut Beyerskloof  aus dem Anbaugebiet Stellenbosch wurde 1988 gegründet und hat ca. 70 ha unter Reben

(2)       Kooperative Swartland Wynkelder  aus dem Anbaugebiet Swartland. Die Kooperative wurde 1948 gegründet und bewirtschaftet ca. 3600 ha. Seit  einiger Zeit ist der chinesische Geschäftsmann William Wu mit 51% beteiligt.

(3)       Weingut Laibach, aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Das Weingut wurde 1994 von der schwäbischen Familie Laibach-Kühner gegründet und bewirtschaftet 36 ha.

(4)       Weingut Diemersfontein aus dem Anbaugebiet Paarl. Diemersfontein Wines wurde 2001 gegründet und bewirtschaftet 55 ha.

(5)       Weingut Petit Ferme aus dem Anbaugebiet Franschhoek Das Weingut bewirtschaftet nur 13 ha und liegt auf rund 400 m Höhe.

(6)       Weingut Morgenhof aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Das Gut Morgenhof wurde 1692 gegründet und 1992 von Anne Cointreau übernommen. 213 ha gehören dazu, davon sind 78 ha mit Reben bepflanzt.

(7)       Weingut Kleine Zalze ebenfalls aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Das Gut wurde schon 1695 gegründet, aber erst seit 1997 wird auf 100 ha Wein   produziert. Zusätzlich zum Weingut wird auch noch ein Ferien-Ressort mit Hotel, Ferienwohnungen und Golfplatz betrieben.

(8)       Weingut Neil Elis aus dem Anbaugebiet Elgin. Das Weingut wurde 1989 gegründet und baut je zur Hälfte weiße und rote Trauben an.

(9)       Weingut Delheim aus dem Anbaugebiert Stellenbosch. Das Weingut baut auf 150 ha Wein an, davon 70% rot.

(10)     Weingut La Motte aus dem Anbaugebiet Franchhoek. Das Weingut wurde 1983 gegründet und hat 75 ha Rebfläche.

(11)     Weingut Thelema aus dem Anbaugebiert Stellenbosch  und Elgin. Das Weingut wurde 1983 gegründet und besitzt 50 ha in Stellenbosch und seit 2002 weitere 45 ha im kühlen Elgin.

(12)     Weingut Paul Kluver aus dem Anbaugebiet Elgin. Das Gut wurde 1986 gegründet und produziert seit 1996 auf 96 ha Wein.

Verfasser: Dieter

2015_02_Probenergebnis_Südafrika Rot

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15.01.2015 Weissweine aus Südafrika

Erstellt von Dieter am 22. Juni 2015

Südafrika hat wie Deutschland etwas 100.000 ha mit Reben für die Weinherstellung. Dazu kommen noch etwas 20.000 ha für die Produktion von Tafeltrauben.
Bei dieser  großen Fläche mussten wir uns auf die wesentlichen Rebsorten beschränken. Für unsere erste Probe mit südafrikanischen Weißweinen waren das Chardonnay, Chenin Blanc und Sauvignon blanc.

Unserer Probe begann mit der „internationalen“ Rebsorte Chardonnay

Der  2013’er Chardonnay  vom Weingut Van Loweren (1) aus dem Anbaugebiet Robertson im Breedetal war ein sauberer, ordentlicher Wein, gut zu trinken, nichts Besonderes, er gerade richtig für den Anfang einer Probe. Die leichten Holznoten kamen von zugefügten Eichenholz-Chips oder Eichenholz-Latten im Tank.
Der zweite Wein, der 2013’er Chardonnay vom Weingut  Diemersdal (2) aus dem Anbaugebiet  Tygersberg zeigte schon mehr Struktur, besaß aber ein etwas eigenartiges Bukett, dass dem Wein in der Bewertung Punkte kostete.

Die nächsten beiden Chardonnays kamen aus dem relativ jungen Anbaugebiet Elgin, dicht am kühlen Meer und auf größerer Höhe. Hier wurde früher wegen des kühlen Klimas nur Obst angebaut, inzwischen hat man aber erkannt, dass dieses Gebiet hervorragend für elegante „cool climate“-Weine aus Chardonnay, Chenin Blanc, Sauvignon blanc oder Spätburgunder geeignet ist.
Das Weingut Thelema (3) hat seinen Stammsitz und die Kellerei bei Stellenbosch.
2000 erwarb man eine alte Obstplantage in Elgin und hat sie mit Weinreben neu bestockt. Die Weine von hier werden unter dem Label „Sutherland“-Ranch vermarktet. Der 2013’er Chardonnay „Sutherland“ zeigte deutlich seine Herkunft. Es war kein typischer „Neue-Welt Wein“ sondern ein recht burgundischer Chardonnay: Elegante Frucht, zarte Mineralik und ein sehr dezenter Holzeinsatz.
Der vierte Chardonnay, der 2012 Estate-Chardonnay  vom Weingut Paul Cluver (4) zeigte dieses Terroir noch deutlicher, noch eleganter und mineralischer. Das wurde von den Verkostern honoriert, so dass es der bestbewertete Chardonnay des Abends war. Paul Cluver war einer der Ersten, die die Vorteile der Region Elgin erkannte und ist für seine filigranen, mineralischen Wein bekannt – besonders für seine eleganter Pinot Noirs.
Im nächsten Abschnitt verkosteten wir dann vier Chenin Blanc. Südafrika ist nach Frankreich, das vor allem an der Loire Chenin Blanc anbaut, das Land mit der größten Anbaufläche für Chenin Blanc.
Der erste Wein, der 2014’er Chenin Blanc „Signatur“ vom Weingut Alvis Drift (5) aus dem Anbaugebiet Worchester im Breedetal  war ein sauberer, ordentlicher und fruchtiger Chenin Blanc, der gut zu trinken war.
Der zweite, der 2014’er Chenin Blanc vom Weingut Rickty Bridge (6) aus Frankhoek war als junger Wein, noch etwas verhalten in der Frucht, zeigte sich aber sehr harmonisch und rund, ohne Ecken und Kanten. Für diesen Wein gab es die geringsten Abweichungen in der Bepunktung.
Dann kamen wir zu einem „Exoten“ dem 2012’er Chenin Blanc von Jeremie Mourat. Der Weinmacher hat in Frankreich an der Loire sein eigenes, großes Weingut für Chenin Blanc und hat einen Abstecher nach Südafrika gemacht. Hier produziert er in Kooperation mit dem Weingut Kleine Zalze (7) in Stellenbosch diesen Chenin Blanc. Der Wein könnte auch von der Loire stammen mit seiner dichten, weichen, etwas zurückhaltenden Frucht. Im Vergleich zu seinen Loire-Weinen ist er etwas fülliger, und breiter.
Ein toller Chenin Blanc, der auch der bestbewertete Wein des Abends wurde. Man merkte, das Jeremie Mourat  wohl den Chenin Blanc mit seiner Muttermilch eingesogen haben muss.
Der vierte Chenin Blanc war dann wieder ein rein südafrikanisches Produkt. Der 2014’er Chenin Blanc  „Carpe Diem“ ist ein Wein vom Weingut Diemersfontein (8) aus deren Spitzenlinie.
Neben der anderen Stilistik, die fülliger war, hatte er das Handicap, das er noch viel zu jung war. So wirkte er noch etwas parfümiert und unfertig. Und deshalb musste er sich dem Wein von Jeremie Mourat knapp geschlagen geben. In zwei Jahren würde der Vergleich vielleicht anders ausgehen.

Zum Abschluss der Probe blieben noch vier Sauvignon blanc.

Der 2013’er Sauvignon blanc „Private Collection“ vom Weingut Saxenburg (9) aus dem Gebiet Stellenbosch war eher ein Neue Welt Wein, dicht voll, viel gelbe Fruchte und leicht überreife Noten. Der Besitzer des Weinguts hat in Südfrankreich ein weiteres Weingut.
Der 2013’er Sauvignon blanc von jungen Weingut Ataraxa (10) aus dem ebenfalls jungen Anbaugebiet Walkersbay  kam aus einer kühleren Region und zeigte so neben zart überreifen Noten deutlich mehr Mineralik.
Aus dem gleichen Gebiet kam auch der 2014’er Sauvignon blanc vom Weingut Bouchard Finlayson (11). Bei diesem Wein wurde das Terroir noch stärker herausgearbeitet: Eine saubere, klare, weiche Frucht und eine dezente Mineralik.
Dieser Sauvignon blanc fand die Zustimmung fast aller Teilnehmer und wurde so zum besten Sauvignon blanc des Abends gewählt. Denn beim letzen Sauvignon blanc gab es eine sehr kontroverse Bewertung.
Der 2012’er Sauvignon blanc „1900“ vom Weingut Spioenkop (12) kam wieder aus dem kühlen Elgin – nur 25 km vom kalten Meer entfernt.Dieser Sauvignon blanc war für den Referenten ein toller Wein, sehr elegant und filigran mit mehr grünfruchtigen Noten und einer extremen, salzigen Mineralik. Das sahen auch andere so und so wurde das der Wein mit den meisten hohen Bewertungen (4 mal 16 Punkte, 2 mal 17 Punkte) aber auch mit extrem niedrigen Bewertungen von 12,5 Punkten und 13 Punkten. Die ungewohnte, extreme Mineralik und das anfangs etwas strenge Bukett haben wohl einige deutlich abgeschreckt und sie hielten diesen Wein für fehlerhaft..
So kam dieser Sauvignon blanc in der Gesamtwertung nur auf den vierten Platz.

Bei dieser Probe zeigte sich, dass die südafrikanischen Weißweine nicht nur kräftige, volle Neue Welt Weine sonders auch filigranere, mehr europäisch geprägte Terroir-Weine sein können. Das gilt vor allem für die kühlen Gebiete Walkers Bay und Elgin.
Erstaunlich war für den Referenten, dass die Chenin Blanc Weine so hoch gepunktet wurden, da Chenin Blanc zwar eine sehr vielschichtige Rebsorte ist, aber auch hohe Ansprüche an die Verkoster stellt. Die Rebsorte ist in vielen Punkten mit Sauvignon blanc zu vergleichen, braucht aber normalerweise viel Zeit zur Reifung und viele der verkosteten Weine waren noch sehr jung.

Kurze Informationen über die Weingüter:

1.            Das Weingut Van Loweren aus dem Anbaugebiet Robertson im Breedetal  wurde 1937 als Teil einer größeren Farm gegründet. 1963 wurde ein neuer Keller gebaut, bis 1980 wurde der Wein komplett lose verkauft. Auf 220 ha wird  Wein angebaut.
2          Das Weingut  Diemersdal aus dem Anbaugebiet  Tygersberg. wurde 1698  gegründet, ab 1976 wurde auch Wein produziert. Das Farmland von Diemersdal ist 340 Hektar groß und liegt an den kühlen Hügeln des Dorstbergs.  Auf 180 Hektar wird Wein angebaut.
3          Das Weingut Thelema aus dem Anbaugebiert Stellenbosch und Elgin wurde 1983 gegründet und besitzt 50 ha in Stellenbosch und seit  2002 weitere 45  ha im kühlen Elgin.
4          Das Weingut Paul Cluver aus dem Anbaugebiet Elgin. wurde 1986  gegründet und produziert seit 1996 auf 96 ha Wein.

5          Das Weingut Alvis Drift liegt im Anbaugebiet Worchster im Breedetal Der Hof Alfalfa im Jahr 1928 der Familie Van der Merwe gekauft. Das Gut umfaßt 7000 ha Land mit  Scenic Mountain, Steppe und landwirtschaftlicher Fläche am Breede River. Neben intensiver Milchvieh-Zucht mit angeschlos­sener Käserei sind rund 410 Hektar ist Reben bestockt. Die erste Abfüllung
von Flaschenweinen begann im Jahr 2005.

6          Das Weingut Rickty Bridge aus dem Anbaugebiet Frankhoek anstand im 17. Jahrhundert. Es war einst ein Teil der ursprünglichen Farm La Provence. Das Gut umfasst 50 ha, von denen nur 15 Hektar für Weinbau verwendet  werden, weitere 6 Hektar sind neu angepflanzt. Die restlichen 35 Hektar  bestehen aus Gebäuden, Dämmen und Kiefernwald. Neben der Landwirt-  schaft wird auch ein großes Restaurant betrieben.
7          Das Weingut Kleine Zalze aus dem Anbaugebiet Stellenbosch, mit dem    Jeremie Mourat kooperiert, wurde schon 1695 gegründet, aber erst seit 1997  wird auf 100 ha Wein produziert. Zusätzlich zum Weingut wird auch noch ein  Ferien-Ressort mit Hotel, Ferienwohnungen und Golfplatz betrieben.
8          Weingut Diemersfontein aus dem Anbaugebiet Paarl. Diemersfontein Wines wurde 2001 gegründet und bewirtschaftet 55 ha.
9          Das Weingut Saxenburg aus dem Anbaugebiet Stellenbosch hat eine   Rebfläche von 85 ha. Die Besitzer Adrian & Birgit Bührer besitzen auch noch  im Languedoc ein Weingut

10       Das Weingut Ataraxa aus dem Anbaugebiet Walkersbay wurde 2004  gegründet. Die 50 Hektar Weinbergsfläche liegen auf dem höchstgelegenen Teil des Hemel-en-Aarde Bereich. Angebaut werden Chardonnay, Sauvignon  blanc und Spätburgunder

11       Das Weingut Bouchard Finlayson aus dem Anbaugebiet Walkersbay wurde 1991 gegründet. Durch den nahegelegenen Ozean sind die Temperaturen moderat. Die  meisten, hügeligen Weinberge sind nach Westen ausgerichteten. Auf der 125 ha umfassenden Farm sind 22 ha mit Reben bepflanzt, je zur  Hälfte mit Pinot Noir und weißen Sorten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc  und Weißburgunder angebaut.
12       Das Weingut Spioenkop aus dem Anbaugebiet Elgin wurde 2008 gegründet . auf 47 ha werden vor allem Sauvignon Blanc, dann auch noch  Pinotage und ein wenig Riesling, Semillon und Chenin Blanc angebaut.

Verfasser: Dieter

2015_01_Probenergebnis_Südafrika weiss.

 

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